Mönchengladbachs EWMG plant Millioneninvestitionen und strategische Neubauten für 2025
Sven BinnerMönchengladbachs EWMG plant Millioneninvestitionen und strategische Neubauten für 2025
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat bedeutende finanzielle und strategische Neuerungen bekannt gegeben. Dr. Ulrich Schückhaus wird im Juli nach über 17 Jahren an der Spitze der Organisation in den Ruhestand treten. Das Unternehmen verzeichnete ein starkes Jahresergebnis von rund 7,6 Millionen Euro vor Steuern, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW.
Der operative Gewinn der EWMG belief sich auf etwa eine Million Euro. Für 2025 wurden 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsprojekte bewilligt. Investitionen in Höhe von 10 Millionen Euro flossen in zentrale Standorte, darunter die Bezirksbibliothek in Rheydt, das Nationale Hockey-Leistungszentrum, der Bahnhof Rheydt Mitte sowie die Tiefgarage im Quartier Maria Hilf Terrassen.
Das Unternehmen erweitert sein Immobilienportfolio durch strategische Zukäufe wie die Hauptstraße 7–9 und das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt sowie das Objekt Kirchplatz 5 in Mönchengladbach. Große Infrastrukturprojekte wie die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das REME-Baufeld 1 und die Maria Hilf Terrassen treiben zwar die Kosten in die Höhe, prägen aber auch die Zukunft der Stadt.
Ab 2027 werden drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren erschlossen: Gartenkamp in Hardt bietet 16 Wohneinheiten, die Voigtshofer Allee in Wickrath 33 und die Frankenstraße in Bonnenbroich weitere 34.
Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung einer integrierten Stadtentwicklung. Diese sei entscheidend für die langfristige Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität Mönchengladbachs, so Schwan-Schmitz. Die Organisation bleibe einem zukunftsorientierten Wachstum verpflichtet.






