Mönchengladbachs siebte Gesamtschule setzt auf innovatives Design und Gemeinschaft
Irena RohtMönchengladbachs siebte Gesamtschule setzt auf innovatives Design und Gemeinschaft
Mönchengladbach erhält siebte Gesamtschule: die "Breite Straße" mit innovativem Design
In Mönchengladbach soll mit der Gesamtschule Breite Straße die siebte Schule dieser Art eröffnet werden – mit einem auffälligen, modernen Konzept. Das von den Münchner Architekten Auer Weber geplante Gebäude überzeugt durch ein dynamisches, mehrstöckiges Layout, das in fünf Bereiche unterteilt ist. Der Baubeginn ist für 2027 vorgesehen, die ersten Schüler:innen werden voraussichtlich zum Schuljahr 2028/29 einziehen.
Die neue Schule stößt bereits jetzt auf großes Interesse: Für die zunächst 108 verfügbaren Plätze gingen 142 Anmeldungen ein. Voll ausgebaut wird sie einmal bis zu 36 Klassen aufnehmen können. Bereits in diesem Sommer startet der Unterricht für 34 Klassen in einem provisorischen Modulbau.
Flexibilität und Gemeinschaft im Mittelpunkt Das permanente Schulgebäude setzt auf moderne pädagogische Konzepte: Ein zentraler Baukörper beherbergt Gemeinschaftsflächen, Kunstateliers, Textilwerkstätten sowie eine Freiluft-Kunstterrasse. Die Klassenräume gruppieren sich um feste Funktionselemente, ergänzt durch ein Selbstlernzentrum und eine Dreifach-Sporthalle.
Mehrjährige Bauphase und hohe Investitionen Die Bauarbeiten beginnen 2027, die Fertigstellung ist für 2031 geplant. Die Gesamtkosten für die interimistischen und dauerhaften Einrichtungen belaufen sich auf geschätzte 130 Millionen Euro.
Hohe Nachfrage – aber vorerst letzte Gesamtschule Der Bedarf an Gesamtschulen in Mönchengladbach bleibt ungebrochen: Fast 44 Prozent der Eltern entscheiden sich nach der Grundschule für diesen Bildungsweg. Die Stadt hat jedoch bestätigt, dass über die siebte Gesamtschule hinaus bis 2031 keine weiteren Standorte entstehen werden.
Die neue Schule wächst schrittweise: Ab diesem Sommer starten 34 Klassen im Provisorium. Mit ihrem zukunftsweisenden Design und den modernen Räumlichkeiten soll sie dem steigenden Bedarf an gemeinschaftlicher Bildung gerecht werden. Das Projekt stellt eine der größten Investitionen in die Bildungsinfrastruktur der Stadt dar.






