06 June 2026, 12:30

Neues Wohngebiet in Lürrip: Baubeginn für 300 Wohnungen auf dem REME-Gelände

Grundsteinlegung für Parzelle 1 auf dem REME-Gelände - "Ein lebendiges Stück der Stadt"

Neues Wohngebiet in Lürrip: Baubeginn für 300 Wohnungen auf dem REME-Gelände

Offizieller Baubeginn für neues Wohngebiet im Mönchengladbacher Stadtteil Lürrip

Am Mittwoch haben die Economic Development Mönchengladbach (EWMG) und die Anton Küpper Hoch- und Tiefbau GmbH mit einem symbolischen Spatenstich den Startschuss für ein neues Wohngebiet im Rahmen der Umgestaltung des REME-Geländes gegeben. Das Projekt soll dringend benötigten Wohnraum in Lürrip schaffen.

In der ersten Bauphase, dem sogenannten Baufeld 1, entstehen rund 3.800 Quadratmeter Straßenfläche sowie 530 Meter Kanäle. Dieser Abschnitt wird zudem als städtebauliche Verbindung zwischen dem ehemaligen Militärgelände REME und dem historischen Ortskern Lürrips dienen. Geplant sind außerdem eine Grundschule und ein Kindergarten, die das Quartier um wichtige Gemeinschaftseinrichtungen ergänzen.

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Die EWMG wird in Kürze 14 Baugrundstücke für Ein- und Doppelhäuser an private Käufer vermarkten. Parallel laufen die Erschließungsarbeiten – die Fertigstellung ist für frühes 2026 avisiert. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach drei Kriterien: höchstes Gebot, soziale Gesichtspunkte sowie ein Losverfahren zu einem Festpreis, um eine ausgewogene und vielfältige Bewohnerschaft zu gewährleisten.

Für ein Mehrfamilienhaus an der Compesmühlenweg wurde bereits eine separate Ausschreibung gestartet. Hier sind 29 Wohneinheiten vorgesehen, davon mindestens die Hälfte als geförderter Wohnraum. Langfristig soll das gesamte REME-Gelände rund 300 Wohnungen umfassen und so dem lokalen Wohnungsbedarf entgegenwirken.

Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung, betonte die Bedeutung des Spatenstichs: „Dies ist der erste Schritt zur Schaffung eines durchdachten Wohnquartiers in Mönchengladbach.“ Die Investitionen für diese Phase belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro.

Ziel des Projekts ist es, nicht nur dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, sondern auch ein ausgewogenes Gemeinschaftsgefüge zu fördern. Mit den laufenden Infrastrukturarbeiten und der baldigen Vermarktung der Grundstücke könnten die ersten Bewohner ab 2026 einziehen. Zudem stärkt die Entwicklung die Verbindung zwischen dem neuen Quartier und dem bestehenden Stadtteil.

Quelle