21 March 2026, 08:32

PETA fordert Stopp von Jagd und Angeln: "Unnötiges Tierleid – ökologisch sinnlos"

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde, mit einer Fahne im Hintergrund und Text, der unten 'Indians jagen in Florida mit Bluthunden' lautet.

PETA fordert Stopp von Jagd und Angeln: "Unnötiges Tierleid – ökologisch sinnlos"

Jedes Jahr werden in Deutschland von Hobbyjägern über fünf Millionen Wildtiere und 200.000 Katzen aus sportlichem Antrieb geschossen. Gleichzeitig verletzen Angler Millionen von Fischen und verursachen langes Leid. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert nun ein Ende beider Praktiken – als ethisch nicht zu rechtfertigen und ökologisch überflüssig.

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Trotz wachsender Kritik ist die Jagd in Deutschland nach wie vor weit verbreitet. Kein Bundesland setzt derzeit Gesetze durch, die gezielte Jagdveranstaltungen wie Anschießen (Schießwettbewerbe) einschränken oder verbieten. Peter Höffken von PETA argumentiert, dass das Töten von Tieren aus Vergnügen weder moralisch noch umweltpolitisch zu verteidigen sei. Die Organisation weist zudem darauf hin, dass die Jagd soziale Strukturen wildlebender Tiere zerstört und oft zu höheren Fortpflanzungsraten führt.

Auch das Angeln fügt Fischen schweren Schaden zu – dabei belegen wissenschaftliche Studien, dass es sich um fühlende Lebewesen handelt. Forschungsergebnisse zeigen, dass Fische sich im Spiegel erkennen, soziale Bindungen eingehen und über ausgeprägte kognitive Fähigkeiten verfügen. Dennoch werden jährlich Millionen von ihnen an die Angel genommen, verletzt, gestresst und einem langsamen Erstickungstod ausgesetzt. PETA warnt: Wer Tierschutz ernst nimmt, sollte sowohl Jagd- als auch Angelveranstaltungen meiden.

Der öffentliche Widerstand wächst: Unterschriftenaktionen fordern bereits ein Verbot von Trophäenjagd-Fotos im Netz, ein Ende von Bewegungsjagden und den Schutz von Kindern vor der Konfrontation mit Jagdgewalt. Die Kampagnen spiegeln eine zunehmende Besorgnis über den Umgang mit Tieren in Freizeitaktivitäten wider.

PETAs Forderungen kommen zu einer Zeit, in der Jagd und Angeln in Deutschland weiterhin ohne strenge rechtliche Beschränkungen ausgeübt werden. Die Organisation besteht darauf, dass diese Praktiken unnötiges Leid verursachen und ökologisch nicht zu rechtfertigen sind. Durch Petitionen und wissenschaftliche Erkenntnisse könnte nun Druck auf die Politik entstehen, die aktuellen Regelungen zu überdenken.

Quelle