Erste 'Arschlecken.' Star bricht Schweigen - Pheline Roggan unterstützt Collien Fernandes in der #MeToo-Debatte
Die Schauspielerin Pheline Roggan hat sich öffentlich hinter Collien Fernandes gestellt – angesichts der jüngsten Vorwürfe gegen Christian Ulmen. Roggans Stellungnahme reiht sich ein in eine Welle der Unterstützung für Frauen, die sich in der Unterhaltungsbranche gegen Missbrauch zur Wehr setzen. Ihre Worte spiegeln eine breitere Bewegung wider, die Schuld von den Opfern auf die Täter verlagern will.
Roggan lobte Fernandes für ihren Mut, an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie betonte, dass es sich dabei nicht nur um einen Akt der Selbstverteidigung handle, sondern um ein Zeichen der Solidarität mit allen Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Die Aussagen der Schauspielerin erinnern an die von Gisèle Pelicot, deren viel beachteter Fall die Debatte über sexuelle Übergriffe in Frankreich neu geprägt hat.
Seit 2017 hat Pelicots Zeugenaussage gegen ihren Ehemann und dessen Komplizen sie von einem privaten Opfer zu einem nationalen Symbol des Widerstands gemacht. Indem sie im Prozess 2024–2025 in Avignon auf ihre Anonymität verzichtete, wurde sie zu einer Schlüsselfigur der französischen #MeToo-Bewegung. Ihr Fall löste anhaltende Diskussionen über Einverständnis und die Stärkung von Opfern aus – mit anhaltender Unterstützung durch Medien und Aktivist:innen bis ins Jahr 2026 hinein.
Roggans Rückendeckung für Fernandes steht im Einklang mit Pelicots Haltung und unterstreicht die Botschaft, dass nicht die Überlebenden, sondern die Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Fernandes' Entscheidung, sich zu äußern, hat Solidarität von Persönlichkeiten wie Roggan erfahren und die Forderungen nach strukturellen Veränderungen verstärkt. Der Fall fügt sich ein in eine wachsende Liste öffentlicher Auseinandersetzungen mit Missbrauch in der Branche. Während immer mehr Betroffene ihre Geschichten teilen, setzen sich rechtliche und kulturelle Veränderungen weiter durch.






