Polizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter im Hochsauerlandkreis
Nikolaus SchleichPolizei stoppt zwei extrem überladene Holztransporter im Hochsauerlandkreis
Polizei im Hochsauerlandkreis geht gegen überladene Lkw vor – zwei rumänische Holztransporter gestoppt
Nachdem zwei überladene Holztransporter aus Rumänien die zulässigen Gewichtsgrenzen überschritten hatten, hat die Polizei im Hochsauerlandkreis verschärfte Kontrollen eingeleitet. Die Überprüfungen fanden in Winterberg statt, wo Beamte bei Routinechecks gravierende Sicherheitsmängel feststellten.
Beide Fahrzeuge wurden umgehend mit einem Fahrverbot belegt, gegen die Fahrer laufen nun rechtliche Schritte.
Der erste Lkw wurde angehalten, nachdem die Waage ein Gewicht von 55 Tonnen anzeigte – 15 Tonnen über der gesetzlichen Obergrenze von 40 Tonnen. Zudem wiesen die Reifen starke Abnutzung auf, was die Fahrtauglichkeit des Fahrzeugs gefährdete. Das verantwortliche Unternehmen musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen und erhielt eine offizielle Verwarnung.
Auch ein zweiter rumänischer Holztransporter fiel auf: Mit 50 Tonnen war er ebenfalls deutlich überladen. Wie der erste Lkw wurde er wegen schwerwiegender Mängel stillgelegt. Polizeiberater Victor Ocansey betonte später die Risiken, die von solchen übergewichtigen Fahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr ausgehen.
Die Polizeibehörde des Hochsauerlandkreises kündigte an, die Kontrollen fortzusetzen. Ziel sei es, Gefahren frühzeitig zu erkennen und unsichere Lkw vom Verkehr fernzuhalten. Gegen beide Fahrer wurden inzwischen verwaltungsrechtliche Verfahren eingeleitet.
Bundesweit wurden 2024 rund 25.000 Lkw-Kontrollen durchgeführt, wobei Überladung und technische Mängel zu den häufigsten Verstößen zählten. Aktuelle, detaillierte Regionalstatistiken für den Hochsauerlandkreis sind jedoch nicht öffentlich zugänglich.
Die beiden Lkw bleiben vorerst stillgelegt, während die Ermittlungen laufen. Die beteiligten Unternehmen müssen die Verstöße zunächst beheben, bevor die Fahrzeuge wieder auf die Straße dürfen. Die Behörden warnten, dass bei weiteren Regelverstößen mit noch strengeren Konsequenzen zu rechnen sei.






