Rheinbacher Polizei kehrt nach Flutkatastrophe in modernisierte Wache zurück
Wenke KranzRheinbacher Polizei kehrt nach Flutkatastrophe in modernisierte Wache zurück
Polizeiwache Rheinbach nach Jahren der Sanierung wiedereröffnet
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten hat die Polizeiwache in Rheinbach offiziell wieder ihre Türen geöffnet. Das Gebäude in der Nähe von Rathaus und Amtsgericht war bei der Flutkatastrophe 2021 schwer beschädigt worden. Die Beamten kehrten am 28. April 2025 an ihren ursprünglichen Standort zurück – zwei Tage vor der feierlichen Wiedereröffnung.
Die Flut 2021 hatte die Rheinbacher Polizei gezwungen, vorübergehend umzuziehen. Zunächst diente ein mobiler Einsatzwagen als Ersatz, später eine Containerlösung. Auch die Streifenwagen waren zeitweise auf dem Gelände in Meckenheim stationiert, etwa drei Kilometer entfernt.
Die Sanierungsarbeiten begannen 2023 unter der Leitung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen (BLB NRW). Im Mittelpunkt stand der Hochwasserschutz: Heizungsanlagen und Serverräume wurden in den Dachgeschoss verlegt. BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems betonte, die Modernisierung sorge künftig für Einsatzbereitschaft auch bei Extremwetter und biete den Beamten zeitgemäße Arbeitsbedingungen.
Die offizielle Wiedereröffnung fand am 30. April 2025 statt. Neben Innenminister Herbert Reul, Polizepräsident Frank Hoever und Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken nahm auch Willems an der Feier teil. Reul kündigte an, die Containerlösung werde als Reserve für künftige Notfälle vorgehalten.
Die sanierte Wache ist nun voll einsatzfähig. Die baulichen Änderungen sollen künftige Flutschäden verhindern. Nach langer Abwesenheit ist die Polizeipräsenz in Rheinbach damit wieder an ihrem zentralen Standort im Herzen der Stadt verankert.
