Solingen gründet Arbeitsgruppe für die Zukunft der Kirchen und Gemeinschaftszentren
Sven BinnerSolingen gründet Arbeitsgruppe für die Zukunft der Kirchen und Gemeinschaftszentren
Neue Arbeitsgruppe in Solingen bringt Kirchen- und Politikvertreter an einen Tisch
In Solingen hat sich eine neue Arbeitsgruppe gegründet, die Vertreter aus Kirche und Politik zusammenbringt, um über die Zukunft der örtlichen Gemeinden zu diskutieren. Die Initiative geht auf die SPD-Ratsfraktion zurück und reagiert damit auf wachsende Sorgen um die Rolle von Kirchen und Gemeinschaftszentren in meiner Stadt. Sowohl evangelische als auch katholische Vertreter zeigen von Anfang an großes Interesse an den Gesprächen.
Die SPD-Fraktion ins Leben gerufene Arbeitsgruppe soll sich mit den anstehenden Entscheidungen über Solingens Kirchengebäude und Gemeinschaftsräume befassen. Aktuell unterhält die Evangelische Kirche in Solingen 13 aktive Kirchen und neun Gemeinschaftszentren, von denen viele einer langfristigen Planung bedürfen. Vier Kirchen – die Ohligser Stadtkirche, die Walder Kirche, die Dorper Kirche und die Gräfrather Evangelische Kirche – sowie drei Gemeinschaftszentren wurden zur Erhaltung über das Jahr 2035 hinaus empfohlen. Ungewiss bleibt jedoch die Zukunft der Christuskirche Rupelrath, der Evangelischen Kirche Mangenberg und der Innenstadtkirche City Church Mitte. Eine endgültige Entscheidung der Synode steht für den 14. März 2026 an.
Das erste Treffen der Gruppe stieß auf breite Beteiligung sowohl evangelischer als auch katholischer Gemeinden. Vertreter des Evangelischen Kirchenkreissynodalvorstands und des Katholischen Stadtrats begrüßten die Rolle der Arbeitsgruppe als Brücke zwischen den Kirchen und der lokalen Politik. Florian Pinnow, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, betonte, dass diese Gebäude als unverzichtbare Anlaufstellen für Nachbarschaften, soziale Dienste und kulturelle Aktivitäten dienen.
Die SPD hat insbesondere die Bauleitplanung und die Auswirkungen auf soziale Netzwerke als zentrale Themen für den Stadtrat hervorgehoben. Eine kürzlich vom Evangelischen Kirchenkreis veranstaltete Informationsveranstaltung verzeichnete hohen Zuspruch und unterstrich damit die Bedeutung des Themas für die Bürger. Die Partei sicherte den Gemeinden weiterhin Unterstützung bei den anstehenden Entscheidungen zu.
Die Arbeitsgruppe wird die Gespräche zwischen Kirchen und politischen Verantwortungsträgern weiter begleiten. Angesichts der für 2026 geplanten Synodenentscheidung erwartet die SPD, dass die Zukunft dieser Gebäude ein zentrales Thema für das städtische Leben in Solingen bleiben wird. Die Partei hat zugesagt, sich auch künftig aktiv in den Prozess einzubringen.
Entscheidung über Kirchen-Schlie├čungen auf 2027 verschoben
Laut aktuellen Berichten wurde die finale Entscheidung über die krisengesch├Ąftigten Kirchen in Solingen verschoben. Die Synode wird nun am 14. M├Ąrz 2026 über Vorschl├Ąge diskutieren, bevor bis zum Ende von 2027 eine finale Entscheidung getroffen wird. Dieser Update gibt mehr Kontext über die finanziellen Herausforderungen, die die Schlie├čungen treiben:
- Zu den krisengesch├Ąftigten Kirchen geh├Âren Merscheid, Widdert, Ketzberg und Lutherkirche
- Als Hauptgründe für die Eins├Ątze werden 'schlechte Finanzen und sinkende Mitgliedschaft' genannt
- Die Kongregation der Lutherkirche best├Ątigte, dass sie die Operationen nicht über 2030 hinaus aufrechterhalten kann






