Tagebau Garzweiler nimmt Verfüllung nach Umweltbedenken wieder auf
Nikolaus SchleichWiederaufnahme der Abfallentsorgung im Tagebau Garzweiler genehmigt - Tagebau Garzweiler nimmt Verfüllung nach Umweltbedenken wieder auf
Im Tagebau Garzweiler sind die Arbeiten nach monatelanger Pause wieder aufgenommen worden. Die Stilllegung war erfolgt, nachdem es Bedenken wegen möglicher illegaler Ablagerung von belastetem Boden gegeben hatte. Die Behörden haben die Fortsetzung der Verfüllungsarbeiten nun genehmigt.
Die Bezirksregierung Arnsberg erteilte die Freigabe für die Wiederaufnahme der Tätigkeiten. Diese Entscheidung folgte auf Gutachten, die keine belastbaren Beweise für die Entsorgung externer Materialien im Tagebau ergaben. Zwar wurden geringfügige Bodenverunreinigungen festgestellt, doch kamen die Prüfer zu dem Schluss, dass davon kaum Risiken ausgingen.
Die immense Größe des Tagebaus erschwert die Suche nach möglichen illegalen Ablagerungen. Ohne genaue Ortsangaben ist es unwahrscheinlich, dass zufällige Probenentnahmen belastete Bereiche aufdecken. Als Vorsichtsmaßnahme wird ein Grundwassermonitoringsystem eingerichtet, um künftige Probleme frühzeitig zu erkennen.
Die Zentrale Fachstaatsanwaltschaft für Umweltkriminalität in Dortmund prüft den Fall weiterhin. Vorerst sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich, es sei denn, die laufenden Ermittlungen bringen neue Beweise zutage.
Die Verfüllungsarbeiten in Garzweiler wurden unter strenger Aufsicht wiederaufgenommen. Das Grundwassermonitoringsystem soll mögliche Kontaminationen überwachen und eine frühzeitige Erkennung ermöglichen. Weitere Schritte hängen von den Ergebnissen der Staatsanwaltschaft in den kommenden Monaten ab.






