15 April 2026, 16:34

Tegels alte Kantine wird zum inklusiven Kultur-Hotspot Turbulence

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf dem Boden eines Flughafens und hält ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild, mit verstreuten Taschen und Flaschen, Rolltreppen, Texttafeln und Deckenleuchten im Hintergrund.

Tegels alte Kantine wird zum inklusiven Kultur-Hotspot Turbulence

Berlins ehemaliger Flughafen Tegel (TXL) hat ein neues Leben als Innovations- und Kulturzentrum erhalten. Nach der Schließung im November 2020 beherbergt das Gelände heute die Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier. Neu hinzugekommen ist Turbulence, ein frisches Kulturprojekt, das in der alten Kantine des Flughafens angesiedelt ist.

Die Alte Frachtkantine, einst die Mitarbeiterkantine des Flughafens, stand bis Juni 2023 leer. Dann griff eine Gruppe von Kulturstiftungen ein – mit einem Plan: Den Raum in einen Club verwandeln, um Berlins Nachtleben wiederzubeleben. Turbulence, ein Team aus sechs gemeinwohlorientierten Kreativen, gewann die Ausschreibung und gestaltete daraus einen inklusiven Partyort.

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Die Stadt Berlin hatte bereits die Tegel Projekt GmbH damit beauftragt, aus TXL einen nachhaltigen Innovationscampus zu entwickeln. Turbulence passte sich dieser Vision an, indem es mit der Initiative Barrierefrei Feiern kooperierte, um barrierefreie und bezahlbare Veranstaltungen zu garantieren. Die erste Veranstaltung, LIFTOFF, fand am 30. September 2023 statt und bot bis zu 700 Gästen freien Eintritt.

Das Ziel des Kollektivs ist klar: einen Ort schaffen, an dem alle Musik und Kultur ohne Hindernisse genießen können. Der Eintritt bleibt kostenlos, und Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt jedes Events.

Turbulence ist nun Teil des wachsenden TXL-Campus, neben der Urban Tech Republic und dem Schumacher Quartier. Aus der ehemaligen Flughafenkantine ist ein Vorbild für nachhaltiges, inklusives Nachtleben in Berlin geworden. Kostenloser Eintritt und barrierefreies Design sorgen dafür, dass der Ort für alle offen bleibt.

Quelle