Telekom erhöht Preise für Altkunden – Sonderkündigungsrecht bis Juli 2026
Wenke KranzTelekom erhöht Preise für Altkunden – Sonderkündigungsrecht bis Juli 2026
Die Deutsche Telekom erhöht ab dem 1. April 2026 die monatlichen Gebühren für einige ihrer langjährigen Kunden. Betroffen sind Kunden mit älteren 'MagentaZuhause'- und 'Call & Surf'-Verträgen. Die Deutsche Bank gibt an, dass die genaue Anzahl der betroffenen Kunden nicht bekannt ist. Kunden, die von der Preiserhöhung betroffen sind, erhalten jedoch ein Sonderkündigungsrecht: Sie können ihre Verträge innerhalb von drei Monaten nach Inkrafttreten der Änderung ohne zusätzliche Kosten kündigen. Die Maßnahme fällt in eine Phase, in der die Deutsche Telekom ihre jüngsten Finanzzahlen vorlegt - die Veröffentlichung der Quartalsergebnisse steht noch in diesem Monat an. Die Preisanpassung betrifft ausschließlich Tarife, die vor April 2023 abgeschlossen wurden. Ein Standardtarif wie 'MagentaZuhause L' steigt beispielsweise von 44,95 Euro auf 46,95 Euro pro Monat. Die genaue Anzahl der betroffenen Kunden nannte die Deutsche Telekom nicht und verwies darauf, keine spezifischen Zahlen zu veröffentlichen. Unterdessen führt das Unternehmen sein Aktienrückkaufprogramm fort. Allein in der ersten Februarwoche 2026 erwarb es 1.315.547 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 29,61 Euro. Seit Jahresbeginn wurden auf diese Weise bereits über 7,6 Millionen Aktien vom Markt genommen. Die Aktie des Konzerns entwickelte sich im frühen Jahresverlauf 2026 positiv und legte seit Januar um 9,67 % zu. Aktuell notiert sie bei 30,51 Euro. Anleger beobachten nun gespannt, wie viele Kunden nach der Preiserhöhung den Anbieter wechseln werden. Die Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 ist für den 26. Februar 2026 geplant. Der Bericht könnte weitere Einblicke geben, wie das Unternehmen Kundenbindung und finanzielles Wachstum steuert. Die Erhöhung um 2 Euro tritt zum 1. April 2026 für die betreffenden Verträge in Kraft. Betroffene Kunden haben ab diesem Zeitpunkt drei Monate Zeit, ihre Verträge ohne Gebühren zu kündigen. Analysten werden die nächsten Quartalszahlen genau prüfen, um mögliche Anzeichen für eine erhöhte Kundenabwanderung nach der Preisanpassung zu erkennen.






