08 May 2026, 18:32

THEAS Theater wechselt Führung – Kontinuität trotz Generationswechsel

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" zeigt eine Textseite und ein Logo.

THEAS Theater wechselt Führung – Kontinuität trotz Generationswechsel

Das THEAS Theater steht vor einem Führungswechsel nach Jahren des Wachstums unter Claudia Timpner. Die langjährige Direktorin wird ihr Amt abgeben und die Leitung an Kornelia Eng-Huniar übergeben, eine erfahrene Ensemble-Mitgliederin des Hauses. Beide Frauen sind eng mit der Institution verbunden – ein Garant für Kontinuität, während das Theater seine Arbeit in der städtischen Kulturszene fortsetzt.

Claudia Timpner hat das THEAS über viele Jahre geleitet und dessen Reichweite sowie Einfluss maßgeblich ausgebaut. Unter ihrer Führung wuchsen das Theater und die angeschlossene Schauspielschule sowohl in Größe als auch in Renommee. Mittlerweile veranstaltet das Haus jährlich 60 bis 70 Aufführungen mit rund 3.500 Zuschauerinnen und Zuschauern. Die Schule bietet fast 20 Kurse an und unterrichtet etwa 300 Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen.

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Auch nach ihrem Rückzug aus der Führungsposition bleibt Timpner dem Theater als Schauspielerin verbunden. Ihre Nachfolgerin, Kornelia Eng-Huniar, bringt 15 Jahre Erfahrung beim THEAS mit – darunter administrative Unterstützung an der Seite Timpners. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) gastierte zudem in Konzerten und Auftritten quer durch Europa.

Ihr erstes Projekt als Direktorin wird die Neuauflage von Bitte (Nicht) Einsteigen sein, einer Inszenierung, die speziell für sehbehinderte Zuschauerinnen und Zuschauer adaptiert wurde. Das THEAS bekräftigte sein Engagement für gesellschaftliche Verantwortung und plant, Jugendprogramme auszubauen sowie neue Wege der Inklusion zu erschließen.

Der Wechsel markiert ein neues Kapitel für das THEAS: Eng-Huniar übernimmt von Timpner sowohl die künstlerische als auch die administrative Leitung. Der Fokus auf Barrierefreiheit und Gemeinschaftsarbeit bleibt bestehen – ebenso wie das etablierte Programm aus Aufführungen und Bildung. Das Publikum darf sich auf dieselbe Hingabe an Innovation und Inklusion freuen, die das Haus in den vergangenen Jahren geprägt hat.

Quelle