27 June 2026, 08:30

Thomas Rachel wird neuer Regierungsbeauftragter für Religionsfreiheit

Bundesregierungskommissar für Religions- und Glaubensfreiheit

Thomas Rachel wird neuer Regierungsbeauftragter für Religionsfreiheit

Thomas Rachel hat ein neues Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit übernommen. Seine Ernennung trat im Mai 2025 in Kraft und ergänzt seine umfangreiche Erfahrung in Politik und religiösen Organisationen.

Von 2005 bis 2021 war Rachel Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit erwarb er sich einen Ruf für seine Arbeit in Politikgestaltung und Verwaltung. Seit 2021 ist er Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie Sprecher der CDU/CSU-Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften.

Sein Engagement in religiösen Gremien reicht weit zurück. Von 2000 bis 2025 war er Mitglied der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2015 gehört er dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) an. Zudem hatte er Funktionen wie das des stellvertretenden Mitglieds der Synode der EKD sowie seit 2003 den Bundesvorsitz der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft der CDU/CSU inne.

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Rachels Tätigkeiten erstrecken sich auch auf akademische und kulturelle Stiftungen. Seit 2006 ist er Mitglied des Kuratoriums der Leo-Baeck-Stiftung. 2024 wurde er in den Stiftungsrat der Hermann-Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Forschung berufen.

Im Parlament haben sich seine Verantwortungsbereiche im Laufe der Zeit erweitert. Seit 2025 ist er vollwertiges Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, nachdem er von 2021 bis 2025 bereits stellvertretendes Mitglied war.

Thomas Rachel bekleidet nun eine zentrale Regierungsposition mit Fokus auf religiöse Freiheit. Seine Expertise in den Bereichen Bildung, Religionsfragen und internationale Ausschüsse bildet eine solide Grundlage für diese Aufgabe. Die Ernennung unterstreicht sein langjähriges Engagement für den öffentlichen Dienst und den interreligiösen Dialog.

Quelle