Überladener Holztransporter auf B258 gestoppt – 23,7 Tonnen zu schwer und manipulierte Abgase
Nikolaus SchleichÜberladener Holztransporter auf B258 gestoppt – 23,7 Tonnen zu schwer und manipulierte Abgase
Lastwagen mit Überladung auf der B258 gestoppt – schwere Verstöße gegen Umwelt- und Verkehrsregeln
Ein belgischer Holztransporter wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs auf der Bundesstraße 258 bei einer Kontrolle angehalten, nachdem die Polizei den Verdacht hatte, das Fahrzeug sei überladen. Die Routinekontrolle nahe Hellenthal gegen 5:20 Uhr förderte gleich mehrere Verstöße zutage – darunter Überschreitungen der zulässigen Gewichtsgrenzen, der Abgasnormen sowie der Lärmvorschriften.
Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit dem Zentralen Verkehrsdienst Wittlich hatte die Polizei Euskirchen gezielt Schwerlastverkehr überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Lkw sein erlaubtes Gesamtgewicht um 23,7 Tonnen überschritten hatte – und das bei einer bereits abgelaufenen Sondergenehmigung. Zudem war die Abgasanlage manipuliert worden, sodass ungefilterte Abgase austraten, während der Lkw mit doppelt so hohem Lärmpegel wie erlaubt unterwegs war.
Der 36-jährige Fahrer musste die Holzladung umgehend abladen, bevor die Behörden das Fahrzeug beschlagnahmten. Parallel dazu führte die Polizeizone Eifel auf belgischem Gebiet vergleichbare Kontrollen durch, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Erhöhung der Verkehrssicherheit und dem Umweltschutz zu stärken.
Dem Fahrer drohen nun Verwaltungsstrafen in Höhe von 2.200 Euro, die sowohl die Verstöße als auch die Verfahrenskosten abdecken.
Die Aktion unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und belgischen Verkehrsbehörden. Durch die Bekämpfung illegaler Umbauten und Überladung wollen die Behörden Luftverschmutzung reduzieren und Straßenschäden verhindern. Der Fall dient als Mahnmal für die strengen Regeln, die im Schwerlastverkehr der Region gelten.






