18 April 2026, 14:38

Uniper verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 – doch die Aktie bleibt unter Druck

Balkendiagramm, das die Vermögensabschreibungen von Ölunternehmen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Uniper verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 – doch die Aktie bleibt unter Druck

Uniper SE verkauft Kohlekraftwerk Datteln 4 – Aktie bleibt unter Druck

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Energiekonzern Uniper SE hat den Verkauf seines Kohlekraftwerks Datteln 4 abgeschlossen. Der Deal mit der ResInvest Group a.s. wurde am 22. September 2025 finalisiert. Gleichzeitig steht die Aktie des Unternehmens vor einer schwierigen Phase: Analysten stufen die aktuelle Marktentwicklung als "stark bärisch" ein.

Uniper ist in Deutschland, Großbritannien, Russland und weiteren internationalen Märkten aktiv. Das Geschäft gliedert sich in drei Hauptbereiche: europäische Stromerzeugung (European Generation), globaler Rohstoffhandel (Global Commodities) sowie Stromerzeugung in Russland (Russian Power Generation). Darüber hinaus handelt das Unternehmen mit Strom, Erdgas, Flüssigerdgas (LNG), Kohle und Fracht und bietet Dienstleistungen wie Brennstoffbeschaffung, Ingenieursleistungen und Asset-Management an.

Zum Portfolio zählen sowohl fossile Kraftwerke als auch Erneuerbare-Energien-Anlagen. Trotz dieser Diversifizierung rechnet Uniper für das frühe Jahr 2026 mit schwachen Finanzkennzahlen. Geringere Erträge aus Absicherungsgeschäften und anhaltende Verluste im Russland-Geschäft belasten die Performance.

Aktuell ist das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel der Aktie unklar, der aktuelle Wert liegt bei € [Wert einpflegen]. Bei der Auswertung von 30 Marktparametern zeigte keinerlei Indikator eine haussige Tendenz für das Unternehmen.

Der Verkauf von Datteln 4 markiert eine strategische Neuausrichtung Unipers angesichts finanzieller Herausforderungen. Mit einer bärischen Aktienprognose und erwarteten Verlusten in Russland erscheinen die kurzfristigen Hürden beträchtlich. Anleger werden die weitere Entwicklung der operativen Leistung und Marktposition des Konzerns genau beobachten.

Quelle