Ute Schallenberg erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Ehrenamt in Isselhorst
Irena RohtUte Schallenberg erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslanges Ehrenamt in Isselhorst
Ute Schallenberg aus Isselhorst ist mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet worden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte ihr die Ehrung in Würdigung ihres unermüdlichen Einsatzes für gemeindliche und kirchliche Initiativen. Ihr Wirken hat das Leben vieler Menschen geprägt – von Nachbarn bis hin zu neu angekommenen Familien in Not.
Schallenbergs Engagement begann in den 1980er-Jahren, als sie sich für die Schaffung einer hauptamtlichen Kantorenstelle in ihrer Kirchengemeinde einsetzte. Ihre Leidenschaft für Kirchenmusik führte dazu, dass sie den Förderverein für Kirchenmusik mitgründete und viele Jahre dessen Vorsitz übernahm.
Doch ihr Einsatz ging weit über die Musik hinaus: Sie übernahm Verantwortung als Vorstandsmitglied im örtlichen Heimatverein. Als 2020 jesidische Familien in Niehorst ankamen, unterstützte sie sie nicht nur praktisch, sondern gründete auch einen kleinen Kinderchor, um den Familien die Integration zu erleichtern.
Tief verwurzelt in ihrem christlichen Glauben, hat Schallenberg ihr Wirken stets als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden. Bei der Verleihung des Ordens betonte sie, dass die Auszeichnung nicht ihr allein, sondern der gesamten Gemeinschaft gelte.
Das Bundesverdienstkreuz würdigt Schallenbergs lebenslanges Engagement für sozialen Zusammenhalt und kulturelle Integration. Ihre Initiativen – von der Förderung der Kirchenmusik bis zur Unterstützung geflüchteter Familien – haben in Isselhorst und darüber hinaus bleibende Spuren hinterlassen. Die Auszeichnung steht sowohl für ihren persönlichen Einsatz als auch für den Gemeinschaftsgeist, den sie über all die Jahre geprägt hat.






