27 June 2026, 18:29

Wie Field-Target-Schießen in Deutschland seinen Siegeszug antrat

25 Jahre Feldschützen mit Luftgewehren in Deutschland - Eine Rückschau auf Errungenschaften und zukünftige Pläne

Wie Field-Target-Schießen in Deutschland seinen Siegeszug antrat

Field-Target-Schießen begann seinen Aufstieg in Deutschland Ende der 1990er-Jahre. Der erste Wettbewerb fand im Mai 1999 in Leipzig statt und markierte den Start der Disziplin im Land. Begeisterte Sportler arbeiteten zügig daran, Vereine zu gründen und formale Strukturen aufzubauen, um den Sport zu fördern.

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Eine deutsche Delegation besuchte im Herbst 1999 die Midland Game Fair in England, um sich über Field Target zu informieren. Mit neuen Ideen und Inspirationen kehrten sie zurück, um die Sportart in der Heimat weiterzuentwickeln. Volker Blüm, Biologieprofessor aus Bochum, entwarf daraufhin den ersten deutschen Parcours für die Disziplin.

Beim Auftaktwettbewerb in Leipzig wurden Luftgewehre von führenden Herstellern zur Verfügung gestellt. Die Munition lieferten RWS und H&N, die zudem 50 schwere Stahlziele aus England importierten, um den Sport zu etablieren. Diese frühen Initiativen legten den Grundstein für organisierte Veranstaltungen.

Ende 2000 wurde in Düsseldorf der Erste Deutsche Field-Target-Club 2000 gegründet. Volker Blüm überzeugte Fritz Gepperth, Field Target in den Bund Deutscher Schützen (BDS) zu integrieren. Die ersten Trainingseinheiten des Vereins fanden auf dem Schießstand Schroppberg bei Hagen statt, bevor man nach Dorsten umzog.

In der Satzung des Clubs war eine „Schützen-Förderung“ verankert, um neue Vereine und Abteilungen zu unterstützen. Gleichzeitig entwickelte sich die Anschütz 2020 FT vermutlich zur ersten speziell für Field Target konzipierten Luftdruckwaffe Deutschlands – ein weiterer Schub für die Sportart.

Bis Ende 2000 hatte sich Field Target in Deutschland etabliert: Der erste Verein war gegründet, Wettbewerbe liefen, und die Ausstattung wurde zugänglicher. Die Aufnahme in den BDS schuf ein formales Rahmenwerk für das weitere Wachstum der Disziplin.

Quelle