Zoll deckt massive Verstöße in Borkener Gastronomie auf – Schwarzarbeit und Ausbeutung
Wenke KranzZoll deckt massive Verstöße in Borkener Gastronomie auf – Schwarzarbeit und Ausbeutung
Zollbeamte des Hauptzollamts Münster führten am 31. August 2025 im Kreis Borken Kontrollen in Gastronomiebetrieben durch, um unfaire Geschäftspraktiken aufzudecken. Ziel der Aktion war es, gesetzestreue Unternehmen vor illegaler Konkurrenz zu schützen.
Neun Mitarbeiter der Abteilung Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) waren an den Überprüfungen beteiligt. In einem ersten Betrieb stellten sie einen 68-jährigen Angestellten ohne gültige Aufenthaltserlaubnis fest.
In einem zweiten Restaurant arbeiteten Mitarbeiter ohne Aufenthaltstitel. Zudem waren sie nicht sozialversicherungspflichtig gemeldet und erhielten keinen Mindestlohn.
In einem dritten Lokal wurden Beschäftigte ohne Sozialversicherungsanmeldung und ohne gültige Ausweispapiere angetroffen. Ein Mitarbeiter verweigerte zudem die Aussage, woraufhin ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurde.
Goswin Brehe, Leiter der Abteilung, bezeichnete die Anzahl der festgestellten Verstöße später als erschreckend. Die Kontrollen förderten zahlreiche Verstöße gegen Arbeits- und Aufenthaltsrecht zutage. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Probleme mit Schwarzarbeit und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. Die Behörden werden nun weitere Schritte gegen die Verantwortlichen einleiten.






