Zwei Kölner Senioren durchkreuzen dreisten Betrugsversuch einer falschen Bankangestellten
Nikolaus SchleichZwei Kölner Senioren durchkreuzen dreisten Betrugsversuch einer falschen Bankangestellten
Zwei ältere Nachbarn in Köln vereitelten am 23. Oktober gemeinsam den Betrugsversuch einer Kriminellen. Der Vorfall begann, als ein 100-jähriger Mann von einer Betrügerin ins Visier genommen wurde, die sich als Bankangestellte ausgab. Durch ihr schnelles Handeln konnte ein finanzieller Schaden verhindert werden.
Der Betrugsversuch ereignete sich gegen 14:30 Uhr, als die Verdächtige – eine dunkelhaarige Frau Mitte 30 mit Tattoos an beiden Händen und auffällig geschminkten Lippen – den Hundertjährigen ansprach. Sie behauptete, für die Bank zu arbeiten, und forderte seine Girokarte.
Die 77-jährige Nachbarin bemerkte, dass etwas nicht stimmte, und griff ein. Als die Betrügerin erneut anrief und nach der PIN des Mannes fragte, nahm die Nachbarin den Hörer und legte auf. Gemeinsam stellten sie die Frau zur Rede und drängten sie aus dem Haus.
Mittlerweile hat das Kriminalkommissariat 25 der Kölner Polizei die Ermittlungen übernommen. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zur Verdächtigen oder zum Stand der Untersuchungen veröffentlicht.
Durch das entschlossene Handeln der beiden Senioren konnte die Betrügerin gestoppt werden, bevor Geld abgehoben wurde. Die Polizei ermittelt weiterhin in dem Fall, der die Gefahren von Finanzbetrug gegenüber älteren Menschen verdeutlicht. Bisher gab es keine Festnahmen.






