1. FC Köln kassiert 98.500 Euro Strafe nach Pyro-Chaos in Gladbach
Wenke Kranz1. FC Köln kassiert 98.500 Euro Strafe nach Pyro-Chaos in Gladbach
Der 1. FC Köln ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt worden, nachdem Anhänger des Vereins während eines jüngsten Bundesliga-Spiels Dutzende Pyrotechnik-Körper gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich im Stadion von Borussia Mönchengladbach, wo dichter Rauch das Spiel für zwei Minuten unterbrechen musste.
Fans des Kölner Klubs zündeten vor, während und nach der Partie 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte. Die entstandene Rauchentwicklung zwang die Verantwortlichen aus Sicherheitsgründen zu einer Spielunterbrechung.
Für die Kölner Anhänger ist dies nicht die erste Konsequenz in dieser Saison. Vier separate Vorfälle in der Spielzeit 2023/24 führten bereits zu Geldstrafen oder Spielbehinderungen. Frühere Sanktionen umfassten 1.050 Euro am 23. September 2025, 2.450 Euro am 8. Oktober 2025, 26.850 Euro am 3. Dezember 2025 sowie 40.200 Euro am 28. Januar 2026.
Der DFB hat dem 1. FC Köln gestattet, bis zu 32.800 Euro der aktuellen Strafe in Sicherheitsvorkehrungen oder Maßnahmen zur Gewaltprävention zu investieren.
Der Verein muss nun eine weitere finanzielle Sanktion hinnehmen, wodurch sich die Gesamtstrafe für fanbezogene Vorfälle in dieser Saison auf über 168.000 Euro beläuft. Ein Teil der jüngsten Strafe kann zwar in die Stadionabsicherung fließen, doch die wiederholten Verstöße verdeutlichen die anhaltenden Probleme mit dem Verhalten der Anhänger.






