03 March 2026, 05:22

73-Jähriger verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in NRW

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen schmuggeln, können sie Hunderte von Dollar im Monat aus ihren Taschen ziehen."

73-Jähriger verliert 260.000 Euro durch perfiden Anlagebetrug in NRW

Ein 73-jähriger Mann aus Troisdorf-Spich ist Opfer eines raffinierten Betrugs geworden und hat dabei etwa 260.000 Euro verloren. Der Schwindel begann, als er von einem angeblichen Anlageberater kontaktiert wurde, der ihm ein vermeintlich seriöses Investment anbot. Der Vorfall ereignete sich im Oktober 2024, als das Opfer nach Erhalt von E-Mails und Telefonanrufen des Betrügers ein Konto eröffnete. Der Täter, der sich als Finanzexperte ausgab, überredete den Mann, mehrfach Geld auf Konten in Deutschland und im Ausland zu überweisen – angeblich zu Anlagezwecken. Erst als der Geschädigte seinen Ansprechpartner nicht mehr erreichen konnte, wurde ihm klar, dass etwas nicht stimmte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Summe der Überweisungen bereits zu einem beträchtlichen Verlust addiert. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, wie viele ähnliche Fälle in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen gemeldet wurden. Dennoch bleibt das Muster betrügerischer Anlageangebote ein anhaltendes Problem. Der Fall des Opfers unterstreicht die Gefahren unaufgefordeter Finanzberatung. Die Polizei ermittelt weiterhin, bisher gab es jedoch keine Festnahmen. Personen, die mit unerwarteten Anlageangeboten angesprochen werden, sollten vor jeglichen Schritten die Seriosität des Angebots überprüfen.

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