25 February 2026, 03:35

A52-Ausbau zwischen Willich und Krefeld bleibt in der Warteschleife

Eine Schwarz-Weiß-Karte einer Stadt mit einem Fluss, beschriftet mit "Vorgeschlagenes S-Bahn-Projekt" auf der linken Seite, die Straßen, Autobahnen und andere Stadtmerkmale zeigt.

A52-Ausbau zwischen Willich und Krefeld bleibt in der Warteschleife

Die geplante Verkehrsverbindung zwischen Willich und Krefeld bleibt weiterhin in der Prüfung, da die Landesbewertung in ihre finale Phase eingetreten ist. Seit 2023 untersucht Nordrhein-Westfalen den Ausbau der A52 sowie die damit verbundenen Anschlussstellen – ein Vorhaben, das bereits 2022 die regionale Planungsgenehmigung erhalten hatte. Nun warten lokale Verantwortliche auf das Ergebnis, bevor sie über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die Zukunft des Projekts hängt von der noch laufenden Staatsbewertung des Landes ab, die 2023 begann, nachdem die Regionalplaner im Vorjahr ihr Placet gegeben hatten. Stand Februar 2026 liegt jedoch noch keine endgültige Entscheidung vor, sodass die Erweiterung weiterhin in einer Planungsunsicherheit verbleibt.

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Die Stadtverwaltung Krefelds rät, abzuwarten, bis das Land sein Urteil gefällt hat, bevor weitere Schritte eingeleitet werden. Gleichzeitig betont die SPD, dass der Vorschlag Teil einer umfassenderen Überprüfung des öffentlichen Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen sei – auch hier stehe die landesweite Bewertung noch aus.

Lokale Politiker äußern sich zurückhaltend. Der SPD-Ratsherr Lukas Siebenkotten bezeichnete eine Machbarkeitsstudie als logischen nächsten Schritt, idealerweise zu gleichen Teilen von Willich und Krefeld finanziert. Fraktionsvorsitzender Lukas Maaßen unterstrich, dass die Verwaltung nun einen klaren Auftrag habe, die Vor- und Nachteile des Projekts zu prüfen – allerdings ohne dass bisher Mittel bewilligt oder eine Baugenehmigung erteilt worden sei.

Im Mittelpunkt steht eine sachliche Abwägung von Kosten, Nutzen und möglichen Finanzierungsquellen für beide Städte.

Das Schicksal des A52-Ausbaus hängt letztlich von der noch ausstehenden Landesentscheidung ab. Bis dahin werden Willich und Krefeld weitere Maßnahmen – einschließlich einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie – zurückstellen. Der bisher gefasste Beschluss sieht lediglich eine Prüfung vor, jedoch keine verbindliche Zusage für Bau oder Finanzierung des Projekts.