Akademische Brücken brechen: DAAD verlässt Russland, US-Forscher fliehen nach Deutschland
Akademische Brücken brechen: DAAD verlässt Russland, US-Forscher fliehen nach Deutschland
Deutsche Akademische Austauschprogramme und US-Forschungsförderung stehen vor schweren Einschränkungen
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat seine Aktivitäten in Russland eingestellt, nachdem Moskau die Organisation als "unerwünschte Einrichtung" eingestuft hat. Gleichzeitig kämpfen US-amerikanische Universitäten mit drastischen Kürzungen in der Klimaforschungsförderung unter der zweiten Amtszeit von Donald Trump – viele Wissenschaftler:innen weichen daher nach Europa aus.
Der DAAD gab bekannt, sein Büro in Moskau sowie das Deutsche Haus für Forschung und Innovation zu schließen. Der Schritt folgt einem Beschluss des russischen Justizministeriums, das den DAAD als "unerwünschte Organisation" klassifiziert hat. Russische Bürger:innen, die mit dem DAAD zusammenarbeiten, müssen nun mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen.
Auch das Interesse deutscher Studierender an US-Austauschprogrammen ist gesunken. Die Anfragen von Studierenden und Doktorand:innen für Plätze in den USA gingen in diesem Jahr um etwa 10 % zurück. Gleichzeitig haben sich die Bewerbungen für DAAD-Stipendien für Masterstudiengänge in Deutschland mehr als verdoppelt.
In den USA haben die massiven Förderkürzungen – insbesondere in der Klimaforschung – unter Trumps zweiter Amtszeit weiter an Fahrt aufgenommen. Bereits während seiner ersten Präsidentschaft (2017–2021) hatte seine Regierung die Bundesmittel für Klimaforschung um 10–15 % reduziert. Neue Erlasse in den Jahren 2025–2026 verschärften die Restriktionen zusätzlich, sodass Spitzenuniversitäten wie Harvard, Stanford und Princeton gezwungen sind, vermehrt auf private Geldgeber und internationale Kooperationen auszuweichen.
In der Folge suchen immer mehr US-Forschende nach Möglichkeiten in Europa. Die Alexander von Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft verzeichnen einen deutlichen Anstieg an Anfragen von US-Wissenschaftler:innen, die eine Zusammenarbeit in Deutschland anstreben.
Der Rückzug des DAAD aus Russland bedeutet das Ende jahrzehntelanger akademischer Kooperation. US-Universitäten, die mit Finanzierungsengpässen kämpfen, wenden sich nun vermehrt europäischen Partnern zu, um ihre Forschung aufrechtzuerhalten. Deutsche Einrichtungen verzeichnen derweil eine wachsende Nachfrage – sowohl von heimischen Studierenden als auch von US-Forschenden.
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