Bahnhof Ründeroth wird nach Jahren der Verzögerung endlich barrierefrei ausgebaut
Irena RohtBahnhof Ründeroth wird nach Jahren der Verzögerung endlich barrierefrei ausgebaut
Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen soll nach Jahren der Verzögerung endlich barrierefrei werden
Nach jahrelangen Verzögerungen steht der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen kurz davor, endlich barrierefrei ausgebaut zu werden. Die Deutsche Bahn hat Pläne angekündigt, die Umbaumaßnahmen während einer bevorstehenden Streckensperrung durchzuführen – doch der genaue Zeitplan bleibt ungewiss. Lokale Politiker und Anwohner drängen auf die Veränderungen, da sie weitere Verzögerungen befürchten, falls die Arbeiten nicht zeitnah umgesetzt werden.
Die Aufwertung der Barrierefreiheit war bereits vor Jahren versprochen worden, doch bis Januar 2026 gab es keine Fortschritte. Aktuell müssen Fahrgäste Treppen steigen, um den Mittelbahnsteig zu erreichen – ein langjähriges Ärgernis für die Bevölkerung. Die anstehende Sperrung der RB25-Linie vom 27. März bis 8. Juli 2026 bietet ein entscheidendes Zeitfenster für die Bauarbeiten. Ob der Umbau gelingt, hängt jedoch davon ab, ob geeignete Auftragnehmer gefunden werden.
Der Rat der Gemeinde Engelskirchen hat bereits reagiert und einen Beschluss gefasst, der lokale Vertreter auffordert, sich für die Umbaumaßnahmen einzusetzen. Politiker warnen, dass bei einem erneuten Aufschub möglicherweise eine weitere Streckensperrung nötig werde. Auch für die Deutsche Bahn gibt es einen Anreiz, das Projekt abzuschließen: Die Stadt hat zugesagt, nach Fertigstellung der barrierefreien Anlage zwei Bahnübergänge dauerhaft zu schließen – darunter einen, der bisher manuell bedient wird.
Die Regionalbahnstrecke zwischen Köln und Lüdenscheid ist die wichtigste Verkehrsverbindung im Oberbergischen Kreis. Ein barrierefreier Bahnhof Ründeroth würde die Reisebedingungen für viele Fahrgäste in der Region deutlich verbessern.
Ob das Projekt gelingt, hängt von der Verfügbarkeit der Auftragnehmer und dem engen Bauzeitfenster ab. Bei Erfolg würden die Treppen entfallen und ein stufenloser Zugang zum Bahnsteig geschaffen. Bis dahin bleibt den Anwohnern und Verantwortlichen nichts anderes übrig, als abzuwarten, ob die lange ersehnte Modernisierung nun endlich Realität wird.






