Bayer Leverkusen bleibt ungeschlagen – doch die Kritik an fehlenden deutschen Spielern wächst
Nikolaus SchleichBayer Leverkusen bleibt ungeschlagen – doch die Kritik an fehlenden deutschen Spielern wächst
Bayer Leverkusen bleibt unter dem neuen Trainer Kasper Hjulmand weiterhin ungeschlagen. Die Mannschaft spielte in der Champions League zweimal unentschieden und holte in den letzten fünf Bundesliga-Spielen 13 Punkte. Dennoch steht der Verein trotz dieser starken Leistung zunehmend in der Kritik – vor allem wegen seiner Abhängigkeit von ausländischen Spielern.
In den letzten Partien stand bei Leverkusen selten mehr als ein deutscher Akteur in der Startelf. Robert Andrich war bis zum Spiel gegen Mainz oft der einzige Deutsche in der Anfangsformation. Gegen die Mainzer begannen dann immerhin zwei Nationalspieler – beide mit ausschließlich deutschem Pass – in der Startelf.
Sportdirektor Simon Rolfes räumte ein, dass es dem Klub schwerfalle, deutsche Spieler zu verpflichten, die den hohen Ansprüchen genügen. Als Hauptgrund nannte er die finanziellen Grenzen, die eine stärkere Förderung heimischer Talente erschweren.
Nun steht Leverkusens ungeschlagene Serie vor einer schweren Prüfung: Im Champions League-Heimspiel gegen Paris Saint-Germain wird es alles andere als einfach, die aktuelle Form zu halten. Die jüngsten Ergebnisse belegen zwar die Stärke der Mannschaft unter Hjulmand, doch das Duell mit PSG wird zeigen, wie weit das Team wirklich ist. Gleichzeitig bleibt die geringe Berücksichtigung deutscher Spieler ein Diskussionspunkt – besonders, da Rolfes die Budgetbeschränkungen als entscheidenden Faktor betont.






