Bergisch Gladbach gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt
Sven BinnerBergisch Gladbach gedenkt am Volkstrauertag der Opfer von Krieg und Gewalt
Bergisch Gladbach gedenkt am 16. November 2025 der Opfer von Krieg und Gewalt
Am 16. November 2025 findet in Bergisch Gladbach eine feierliche Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag statt, um der Opfer von Krieg und Tyrannei zu gedenken. Die von der Stadt und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisierte Zeremonie steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen und beginnt um 12:00 Uhr am Mahnmal auf dem Kommunalfriedhof Siebenmorgen in Refrath.
Bürgermeister Marcel Kreutz hat die Bevölkerung eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen, die eine zentrale Ansprache von Pfarrer Carsten Bierei umfasst. Zudem werden Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evangelischen Kirchengemeinde Heiliger Geist mit Lesungen den Rahmen gestalten.
Für die musikalische Umrahmung sorgen unter anderem Trompetenklänge von Volkhardt Hartwig, der bereits in vergangenen Jahren mitgewirkt hat. Adolf Zirden trägt ein Lied auf der Gitarre vor, begleitet vom Gemischten Chor des Bensberger Gesangvereins Harmonie Kaule 1889.
Die Gedenkfeier soll an diejenigen erinnern, die von vergangenen und aktuellen Konflikten betroffen sind – darunter auch die Opfer gegenwärtiger globaler Krisen. Der Friedhofsbereich Siebenmorgen, an dem die Veranstaltung stattfindet, dient als lokaler Ort des Gedenkens, wobei die genaue Zahl der dort bestatteten Kriegsopfer nicht dokumentiert ist.
Bergisch Gladbach bewahrt die Erinnerung an seine Kriegsgeschichte auch durch weitere Mahnmale, wie die Eiserne Tafel – eine Gedenktafel aus dem Ersten Weltkrieg, die heute im Rathaus ausgestellt ist. Während eine Gedenkstätte für Patricia Wright, ein Opfer rechtsextremer Gewalt, gefordert wird, trägt ein Parkplatz den Namen von Charly Vollmann, dem es im April 1945 zugeschrieben wird, die Beschießung der Stadt durch die Alliierten verhindert zu haben.
Die Veranstaltung bringt die Gemeinschaft zusammen, um über die Folgen von Krieg und Unterdrückung nachzudenken. Mit Reden, Musik und Lesungen bietet die Feier einen Moment des kollektiven Gedenkens an diejenigen, die in historischen wie in jüngeren Konflikten ihr Leben verloren haben.






