Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und bekommt neue Führung mit klaren Zielen
Nikolaus SchleichBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und bekommt neue Führung mit klaren Zielen
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wächst und wählt neue Führung
Der Inklusionsbeirat der Stadt Bergisch Gladbach hat seine Mitgliederzahl erweitert und eine neue Führung gewählt. Die Gruppe, die nun aus 13 Vertreter:innen besteht, will die Stimme von Menschen mit Behinderungen in lokalen Entscheidungsprozessen stärken. Zwei zentrale Persönlichkeiten wurden für die Leitung bestimmt: Katharina Kaul übernimmt den Vorsitz, Uta Vossebrecker stellt ihre Stellvertreterin.
Noch 2022 zählte der Beirat nur zwölf Mitglieder, doch aktuelle Änderungen erhöhten die Zahl auf 13 Sitze. Erstmals sind nun auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen Teil des Gremiums. Ihre Aufnahme unterstreicht das Bestreben des Beirats, Barrieren abzubauen und die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen in der Stadt zu erhöhen.
Zudem hat der Beirat seinen Aktionsplan Inklusion überarbeitet. Das Dokument wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt. Doch nicht nur in der Planung setzt die Gruppe Akzente: Gewählte Vertreter:innen werden künftig die Fachausschüsse des Rates beraten, um sicherzustellen, dass Belange von Menschen mit Behinderungen in kommunale Politik einfließen.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte in einer Stellungnahme das Engagement des Beirats. Er dankte den Mitgliedern für ihr Bemühen, Bergisch Gladbach zu einer vielfältigeren, zugänglicheren und zukunftsorientierteren Stadt zu machen.
Mit klaren Verantwortlichkeiten in der Führung und einer breiteren Repräsentation geht der erweiterte Inklusionsbeirat nun den nächsten Schritt: Der aktualisierte Aktionsplan steht kurz vor der offiziellen Verabschiedung, während die gewählten Mitglieder sich auf ihre Beratungsrolle in kommunalen Gremien vorbereiten. Die Veränderungen markieren einen wichtigen Fortschritt, um die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen fest in der Stadtpolitik von Bergisch Gladbach zu verankern.






