Bergisch Gladbachs neue Genossenschaft rettet Fachwerkhäuser und schafft bezahlbaren Wohnraum
Sven BinnerBergisch Gladbachs neue Genossenschaft rettet Fachwerkhäuser und schafft bezahlbaren Wohnraum
Neue Wohnungsgenossenschaft in Bergisch Gladbach gestartet – mit klarem Ziel: Historische Fachwerkhäuser bewahren und bezahlbaren Wohnraum schaffen
In Bergisch Gladbach hat sich eine neue Wohnungsgenossenschaft gegründet, die sich einem doppelten Anliegen verschrieben hat: den Erhalt historischer Fachwerkhäuser und die Entwicklung moderner Wohnlösungen. Über 25 Anwohnerinnen und Anwohner nahmen am Auftakttreffen teil, um die Initiative auf den Weg zu bringen. Im Mittelpunkt stehen dabei Bezahlbarkeit, Nachhaltigkeit und die Einbindung der Gemeinschaft.
Oberste Priorität der Genossenschaft ist der Schutz der traditionellen Fachwerkhäuser, die das Ortsbild prägen. Als Leuchtturmprojekt wird das Vorhaben von drei zentralen Arbeitsgruppen getragen: Eine kümmert sich um die Finanzierung, eine zweite zeichnet für die architektonische Planung verantwortlich, und eine dritte übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit. Zwar steht die genaue Zahl der infrage kommenden historischen Gebäude noch nicht fest – doch die Initiatoren brennen darauf, voranzukommen.
Doch der Ansatz geht über den Denkmalschutz hinaus. Die Genossenschaft will sich auch anderen Wohnraumherausforderungen stellen: Leerstehende Immobilien sollen neu genutzt, bestehende Gebäude saniert und generationenübergreifende Wohnformen gefördert werden. Sieben Kernteams bilden das Rückgrat der Organisation und sorgen dafür, dass die Aufgaben effizient verteilt werden.
Die Mitsprache der Bürgerinnen und Bürger ist dabei zentral: Nachbarschaftsbeiräte sammeln lokale Bedürfnisse und Rückmeldungen, damit die Anwohnerinnen und Anwohner direkt an Entscheidungen mitwirken können. Zudem lädt die Initiative alle interessierten Bürger ein – ob mit Fachwissen in Bauwesen, Finanzen oder Öffentlichkeitsarbeit –, sich einzubringen und ihre Kompetenzen einzubringen.
Aktuell sucht die Genossenschaft noch Mitstreiter und Ideen. Wer sich engagieren möchte, kann sich per E-Mail unter [email protected] melden. Mit einem Fokus auf Zusammenarbeit und praktische Umsetzung will die Gruppe ihre Vision von nachhaltigem, inklusivem Wohnen in die Tat umsetzen.






