BfS fordert transparente Prüfung für Solingens Theater- und Konzerthaus
Nikolaus SchleichBfS fordert transparente Prüfung für Solingens Theater- und Konzerthaus
Die BfS-Fraktion in Solingen hat ihre Position zur Zukunft des Theater- und Konzerthauses dargelegt. Angesichts der großen Bedeutung der Spielstätte für die städtische Kultur, die Identität der Stadt und Arbeitsplätze pocht die Gruppe auf eine gründliche und transparente Prüfung aller Optionen. Die Vertreter der Partei betonen, dass eine Entscheidung mit großer Sorgfalt getroffen werden müsse – auch vor dem Hintergrund der hohen Kosten.
Die Stadtverwaltung hat mehrere Vorschläge für das Haus vorgelegt, darunter Sanierungsmaßnahmen sowie den möglichen Neubau. Die BfS lehnt es jedoch ab, sich zu diesem Zeitpunkt auf eine bestimmte Lösung festzulegen. Stattdessen fordert die Partei, dass jedes Szenario detailliert geprüft und vergleichend bewertet wird.
Transparenz bleibt eine zentrale Forderung. Wie der BfS-Sprecher Andreas Mokros erklärte, habe die Information der Bürgerinnen und Bürger oberste Priorität. Gleichzeitig warnt die Gruppe davor, auf eine vertiefte Analyse zu verzichten – ein solches Vorgehen sei angesichts der Tragweite der Entscheidung unangemessen.
Grundsätzlich spricht sich die BfS dafür aus, das Theater- und Konzerthaus zu erhalten. Gleichzeitig betont sie, dass keine überstürzte Entscheidung getroffen werden dürfe. Notwendig sei ein Prozess, der auf Fakten basiert, verantwortungsvoll abläuft und von einer klaren Kommunikation mit der Öffentlichkeit begleitet wird.
Die BfS wird alle Vorschläge weiter prüfen, ohne sich von vornherein für eine Sanierung oder einen Neubau auszusprechen. Die endgültige Entscheidung soll erst nach einer umfassenden Abwägung von Kosten, Nutzen und langfristigen Auswirkungen fallen. Die Partei ist überzeugt: Die Stadt und ihre Bürger verdienen ein sorgfältig abgewogenes, fundiertes Ergebnis.






