Bielefelder verliert über 200.000 Euro an skrupellose Anlagebetrüger
Nikolaus SchleichNach dem Verlust von 215.000 Euro: Betrüger zielen erneut auf Bielefeld ab - Bielefelder verliert über 200.000 Euro an skrupellose Anlagebetrüger
Ein Mann aus Bielefeld hat in zwei getrennten Betrugsfällen mehr als 200.000 Euro an Anlagebetrüger verloren. Die Vorfälle, die im November 2025 gemeldet wurden, zeigen, wie Kriminelle mit falschen Versprechungen und gefälschten Identitäten ihre Opfer hereinlegen. Für Nordrhein-Westfalen liegen für dieses Jahr keine offiziellen Statistiken zu solchen Fällen vor.
Der erste Betrug begann mit einer Werbe-E-Mail, die eine lukrative Geldanlage anpries. Der Geschädigte ließ sich von dem Angebot überzeugen und überwies den Betrügern 215.000 Euro. Anfangs erhielt er kleine Auszahlungen, wodurch der Eindruck entstand, das Geschäft sei seriös.
Als er später versuchte, sein Geld abzuziehen, war der angebliche Broker nicht mehr erreichbar. Die Summe war verschwunden, und das Opfer bemerkte, dass es hereingelegt worden war.
Kurz darauf folgte ein zweiter Betrug. Diesmal gab sich ein Betrüger als Börsenmitarbeiter aus und behauptete, er könne das verlorene Geld zurückholen. Der Geschädigte, verzweifelt, seine Ersparnisse zu retten, überwies in zwei Raten weitere 10.000 Euro. Doch auch dieses Geld war bald weg, und der Betrüger tauchte unter.
Die Gesamtverluste des Mannes belaufen sich nun auf über 200.000 Euro. Die Behörden haben den Fall dokumentiert, doch für 2025 gibt es keine umfassenden Daten zu Anlagebetrug in Nordrhein-Westfalen. Die Vorfälle dienen als Warnung vor den Risiken unaufgefordeter Finanzangebote und gefälschter Rückholprogramme.






