Blutige Messerattacke nach Streit in Wuppertaler Hängebahn – drei Jugendliche verletzt
Nikolaus SchleichBlutige Messerattacke nach Streit in Wuppertaler Hängebahn – drei Jugendliche verletzt
Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen in Wuppertal – drei Verletzte
Bei einer gewaltsamen Schlägerei zwischen zwei Jugendgruppen in Wuppertal sind am Montagabend drei Personen verletzt worden. Der Vorfall begann in einer Hängebahn und eskalierte später zu einer körperlichen Auseinandersetzung am Bahnhof Wupperfelder Markt. Die Polizei ermittelt nun wegen der Konfrontation, bei der Waffen zum Einsatz kamen und zwischen den Gruppen bereits zuvor Spannungen bestanden hatten.
Der Streit begann als verbale Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen in der Hängebahn. Nach dem Aussteigen am Bahnhof Wupperfelder Markt artete der Konflikt in eine handgreifliche Schlägerei aus, bei der die Angreifer ein Messer, Holzleisten und einen Gürtel als Waffen einsetzten. Drei Jugendliche wurden bei der Rauferei verletzt, allerdings erlitten sie keine lebensbedrohlichen Verletzungen.
Alle drei Opfer wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Zwei von ihnen konnten nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden, während einer stationär weiterbehandelt werden musste. Die Polizei identifizierte sechs Beteiligte: zwei syrische Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren, einen 17-jährigen Deutschen sowie drei weitere Syrer im Alter von 17, 16 und 14 Jahren.
Die Behörden vermuten, dass der Konflikt auf frühere Streitigkeiten zwischen den Gruppen zurückzuführen ist. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Personen mit Hinweisen, sich unter der Telefonnummer +49 202 284-0 zu melden.
Die Schlägerei ereignete sich in der Nähe der Brändströmstraße. Die Beamten arbeiten daran, den genauen Ablauf der Ereignisse zu rekonstruieren.
Die Ermittlungen zum Vorfall dauern weiterhin an. Die Polizei ruft alle Personen mit Kenntnissen über die Auseinandersetzung auf, sich umgehend zu melden. Die verletzten Jugendlichen erholen sich unterdessen; über schwerwiegende Langzeitfolgen wurde bisher nicht berichtet.






