20 February 2026, 07:16

Boris Pistorius als römischer Zenturio in neuem Asterix-Abenteuer überraschend verewigt

Eine Comicseite mit einem Mann in Anzug und Hut umgeben von Menschen, Kisten und anderen Gegenständen, mit der Aufschrift 'Der Mann, der lacht'.

Warum Boris Pistorius in der neuen 'Asterix'-Geschichte auftritt - Boris Pistorius als römischer Zenturio in neuem Asterix-Abenteuer überraschend verewigt

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat einen überraschenden Auftritt im neuesten Asterix-Abenteuer. In dem neuen Comic Asterix in Lusitanien taucht ein römischer Zenturio mit seinem Nachnamen auf – ein verspielter Verweis auf Geschichte und aktuelle Politik. Die Serie, 1959 von René Goscinny und Albert Uderzo erschaffen, hat schon lange Karikaturen realer Persönlichkeiten eingebaut.

Ursprünglich war die Figur als Hommage an den britischen Komiker Ricky Gervais entworfen worden. Doch in der endgültigen Version trägt sie eine frappierende Ähnlichkeit mit Pistorius – inklusive seines Namens. Nicht zum ersten Mal greift die Reihe politische Persönlichkeiten auf: Frühere Bände zeigten etwa Technokratus (angelehnt an Laurent Fabius) oder Croesus Lupus (inspiriert von Silvio Berlusconi).

Im französischen Original von Asterix in Lusitanien hieß der Zenturio Caius Bonus. Die deutsche Übersetzung benannte ihn in Crismus Bonus um – eine Mischung aus römischer Geschichte und christlichen Anklängen, bei der Caius zu Chrisus (in Anlehnung an Christus) umgedeutet wird. Diese Änderung steht in der Tradition der Serie, die Wortspiele oft an kulturelle Kontexte anpasst.

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Die Macher – Autor Fabcaro und Zeichner Didier Conrad – betonen, dass die Einbindung keine politische Aussage sei. Die unvermeidliche Niederlage des Zenturios gegen Asterix und Obelix folgt dem gewohnten Humor der Reihe, ohne respektlose Absicht.

Asterix in Lusitanien führt die Tradition fort, reale Bezüge in die Geschichten einzuflechten. Der von Pistorius inspirierte Zenturio reiht sich ein in eine lange Liste von Karikaturen – von Politikern bis zu Prominenten. Der Comic bleibt eine Mischung aus historischer Satire und leichtem Amüsement, nun mit einer frischen deutschen Note.