19 February 2026, 21:26

Brüder greifen Bundespolizisten in Solingen an – Festnahme endet im Handgemenge

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einer Menge uniformierter Personen mit Masken, mit einem Band im Vordergrund und Fahrzeugen links daneben, vor einer Kulisse aus Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten, Schildern und einer Brücke mit Geländern, wahrscheinlich zeigt das Bild das Nachspiel einer Hongkonger Protestaktion.

Brüder greifen Bundespolizisten in Solingen an – Festnahme endet im Handgemenge

Routine-Streife in Solingen eskaliert: Zwei Brüder greifen Bundespolizisten an

Eine routinemäßige Streife in Solingen endete am Donnerstagabend gewaltsam, als zwei Brüder mit Bundespolizisten aneinandergerieten. Der Zwischenfall begann, nachdem Beamte im Stadtzentrum eine Person gesichtet hatten, der der Zutritt verboten war. Beide Männer müssen sich nun wegen Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten.

Der Vorfall nahm seinen Lauf, als Streifenpolizisten auf der Kölner Straße einen 25-Jährigen erkannten, dem der Aufenthalt in der Solinger Innenstadt untersagt war. Als die Beamten ihn festnehmen wollten, griff sein 29-jähriger Bruder ein und versperrte ihnen in der Nähe des Graf-Wilhelm-Platzes den Weg.

Die Situation spitzte sich schnell zu, als der ältere Bruder die Bundespolizisten beschimpfte und sich körperlich zur Wehr setzte. Er trat und spuckte nach den Beamten, während sich auch der jüngere Mann wehrte. Verstärkung wurde gerufen, um die beiden Männer zu überwältigen.

Selbst nach der Vorführung auf der Wache setzten die Brüder ihren Widerstand fort. Zwei Bundespolizisten erlitten bei dem Handgemenge leichte Verletzungen. Der 25-Jährige wurde später auf Anordnung eines Richters in Untersuchungshaft genommen.

Dies ist der erste gewaltsame Zusammenstoß zwischen Zivilisten und der Bundespolizei in Solingen seit dem Messerangriff im August 2024, der zwar als Terrorakt eingestuft wurde, bei dem es jedoch zu keiner direkten Konfrontation mit den Sicherheitskräften gekommen war.

Gegen die beiden Männer wird nun wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen die Staatsgewalt ermittelt. Der 25-Jährige bleibt in Haft, während die Behörden die Umstände der Auseinandersetzung prüfen. Seit dem Vorfall wurden aus dem Gebiet keine weiteren Zwischenfälle gemeldet.

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