Charli XCX wagt mit The Moment den Sprung vom Popstar zur Filmemacherin
Irena RohtCharli XCX wagt mit The Moment den Sprung vom Popstar zur Filmemacherin
Britische Pop-Ikone Charli XCX erweitert ihr kreatives Schaffen über die Musik hinaus – mit ihrer neuen Mockumentary The Moment
Der Film, der nach seiner Premiere beim Sundance Film Festival nun in Berlin gezeigt wird, markiert das Ende ihrer Brat-Summer-Ära. Bekannt dafür, Realität mit Satire zu vermischen, beleuchtet das Projekt ihre Kämpfe in der Musikbranche und glänzt mit prominenten Gastauftritten.
Charli XCX erreichte 2024 mit ihrem Album Brat neue Höhen – es löste eine kulturelle Bewegung aus und beeinflusste sogar den Wahlkampf der US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris. Jetzt wendet sie sich dem Film zu und nutzt The Moment als Plattform, um über Ruhm, künstlerische Langlebigkeit und den Druck, sich ständig anpassen zu müssen, zu reflektieren.
The Moment begleitet eine fiktionalisierte Version ihrer selbst, die sich mit Karrierezwängen und Branchenansprüchen auseinandersetzt. Zwar sind die Szenen überzeichnet, doch basieren sie auf ihren echten Erfahrungen – etwa den Forderungen, ihr Aussehen zu ändern, oder der Zerrissenheit zwischen unterschiedlichen Erwartungen. Die Arbeit am Film bezeichnete sie als befreiend: eine Gelegenheit, die Vergänglichkeit von Kunst und die Angst, in der Popkultur überflüssig zu werden, zu hinterfragen.
Die Mockumentary feierte ihre Premiere bei der Berlinale 2024/2025 mit einer glamourösen Vorführung im Berliner Zoo Palast. Neben Charli XCX in der Hauptrolle sind Alexander Skarsgård, Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott in Cameo-Auftritten zu sehen. Darüber hinaus komponierte sie den Soundtrack für Emerald Fennells Sturmhöhe-Adaption (2026) mit Margot Robbie und Jacob Elordi in den Hauptrollen.
Doch damit nicht genug: Charli XCX steht auch für The Gallerist und I Want Your Sex vor der Kamera und wird zudem in dem bevorstehenden Horror-Remake Faces of Death zu sehen sein.
Mit The Moment schließt Charli XCX das Kapitel Brat Summer ab und festigt gleichzeitig ihren Platz im Filmgeschäft. Die Mockumentary verbindet Humor und Ehrlichkeit und gewährt Einblicke in ihre künstlerische Entwicklung. Ihre kommenden Projekte zeigen: Vom Rampenlicht wird sie sich so schnell nicht verabschieden.






