Commerzbank versetzt Top-Banker Juskowiak in den Aktienvertrieb – nach nur einem Jahr
Nikolaus SchleichCommerzbank versetzt Top-Banker Juskowiak in den Aktienvertrieb – nach nur einem Jahr
Die Commerzbank hat Tim Juskowiak aus dem Bereich Festverzinsliche Wertpapiere in den Aktienvertrieb versetzt. Der Wechsel erfolgt weniger als ein Jahr nach seinem Eintritt in das Unternehmen von der HSBC. Eine offizielle Begründung für die Versetzung wurde nicht genannt – interne Personalentscheidungen werden selten öffentlich bekannt gegeben.
Juskowiak bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in seine neue Position mit. Seine Karriere umfasst fast zwei Jahrzehnte bei der HSBC, wo er als Direktor im Aktienvertrieb tätig war.
Im November 2023 wechselte er zunächst zur Deutsche Bank und arbeitete dort im Vertrieb von Festverzinslichen. Sein Standort bleibt Düsseldorf, wo er weiterhin in den Handelsteams der Bank tätig ist.
Bevor er zu Deutsche Bank stieß, war er fast 19 Jahre lang bei der HSBC beschäftigt und spezialisierte sich dort auf den Aktienvertrieb. Frühere Stationen seiner Laufbahn umfassen eine ähnliche Position bei der WGZ Bank. Seine lange Branchenzugehörigkeit hat ihm ein breites Marktverständnis verschafft.
Der Wechsel folgt auf eine weitere aktuelle Personalveränderung bei Berenberg: Im Oktober 2024 wurde Peter Kraus zum Leiter des Portfoliomanagements für Aktien befördert. Die Bank verzeichnete für das Jahr 2024 starke Finanzkennzahlen – das verwaltete Vermögen stieg auf 39 Milliarden Euro, der Nettogewinn kletterte auf 82 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg der verwalteten Vermögen um 3 Prozent und einem Gewinnplus von 49 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Juskowiaks Übergang in den Aktienvertrieb markiert eine weitere Anpassung innerhalb der Handelsaktivitäten der Berenberg Bank. Die Bank hat keine konkreten Gründe für die Umbesetzung genannt, was der üblichen Praxis bei internen Personalentscheidungen entspricht. Sein umfangreicher Erfahrungsschatz im Aktiengeschäft könnte nun besser zu seinen neuen Aufgaben passen.






