Das ungelöste Rätsel um Travis Waltons UFO-Entführung in Arizona
Im November 1975 erlebte eine Holzfällercrew in Arizona etwas Außergewöhnliches. Einer ihrer Kollegen, Travis Walton, verschwand spurlos, nachdem er sich einem leuchtenden Licht im Wald genähert hatte. Sein plötzliches Wiederauftauchen fünf Tage später löste ein Rätsel aus, das fast fünf Jahrzehnte später noch immer ungelöst ist.
Walton, damals 22 Jahre alt, arbeitete im Apache-Sitgreaves-Nationalforst, als er auf ein seltsames, helles Licht stieß. Seine Kollegen beobachteten, wie ein Strahl aus dem Objekt ihn traf und in die Luft hob. Verängstigt flohen sie vom Tatort und erstatteten bei der Polizei Anzeige. Die Behörden jedoch zweifelten ihre Schilderung an und vermuteten zunächst ein Verbrechen.
Die Holzfäller blieben bei ihrer Aussage – selbst als sie Lügendetektortests bestanden. Unterdessen tauchte Walton fünf Tage später verwirrt, aber lebendig am Straßenrand wieder auf. Er behauptete, an Bord eines außerirdischen Raumschiffs entführt worden zu sein, und beschrieb die Wesen als klein, haarlos und blass mit übergroßen Köpfen und Augen.
Walton hat seine Geschichte nie widerrufen. Im Laufe der Jahre stellten Skeptiker seine Motive infrage; manche unterstellten ihm, die Erzählung erfunden zu haben, um eine Strafe für ein verspätetes Holzfällerprojekt zu umgehen. Dennoch zählt der Fall zu den meistdiskutierten der UFO-Geschichte. 1993 diente er als Vorlage für den Film Feuer am Himmel, in dem D.B. Sweeney Walton verkörperte.
Sein Erlebnis ist kein Einzelfall. Auch andere, wie Betty und Barney Hill in den 1960er-Jahren oder Linda Napolitano in den 1980ern, behaupteten, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Doch Waltons Fall hebt sich durch die Zahl der Zeugen und die anhaltende Kontroverse ab, die er auslöste.
Jahrzehnte später bleibt die Frage, was in jener Novembernacht geschah, ungeklärt. Waltons Schilderung blieb stets gleich, und die Polygraph-Ergebnisse seiner Kollegen untermauern ihre Aussagen. Doch ohne endgültige Beweise spaltet das Rätsel um sein Verschwinden – und die Ereignisse dieser fünf Tage – nach wie vor Gläubige und Skeptiker.






