Dormagen gedenkt 81 Jahre nach der Befreiung von der NS-Diktatur mit Kranzniederlegung
Sven BinnerDormagen gedenkt 81 Jahre nach der Befreiung von der NS-Diktatur mit Kranzniederlegung
Kranzniederlegung zum 81. Jahrestag der Befreiung Dormagens von der NS-Herrschaft
Am 5. März 2023 findet um 10 Uhr am historischen Rathaus eine Kranzniederlegung zum Gedenken an die Befreiung Dormagens vor 81 Jahren statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Dormagener Bürger Egmont Worms, richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter lokaler Vereine.
Dormagen wurde am 5. März 1942 durch alliierte Truppen von der nationalsozialistischen Herrschaft befreit – ein prägender Moment in der Stadtgeschichte. Seitdem kommt die Gemeinschaft jährlich zusammen, um dieses Datum zu würdigen. In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule sowie die Erste Bürgermeisterin Katja Creutzmann den Kranz am Mahnmal neben dem Haupteingang des Rathauses niederlegen.
In ganz Deutschland finden ähnliche Gedenkveranstaltungen statt: So erinnert etwa Wewelsburg an die Befreiung des Konzentrationslagers Niederhagen am 2. April 1945, während andere Städte den 27. Januar, den Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau, begehen. Die Feier in Dormagen steht in dieser bundesweiten Tradition des Erinnerns.
Die Zeremonie bietet Raum für eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der Stadt. Wer teilnimmt, knüpft an eine lange Praxis des Gedenkens an diejenigen an, die Dormagens Freiheit erstritten. Die Kranzniederlegung wird als sichtbares Zeichen der Ehrung dieses historischen Augenblicks dienen.






