24 April 2026, 16:35

Dritte Kinderschutz-Fachkonferenz in Lünen setzt auf Vernetzung und Inklusion

Kinder vor einem Netz stehend, Frau im Vordergrund, Menschen mit Helmen, Leiter, Wand und Bäume im Hintergrund

Dritte Kinderschutz-Fachkonferenz in Lünen setzt auf Vernetzung und Inklusion

Rund 150 Fachkräfte trafen sich am 31. Oktober 2025 in Lünen zur dritten Kinderschutz-Fachkonferenz der Stadt. Die Veranstaltung im Kultur- und Bürgerzentrum LÜKAZ stand unter dem Motto "Kinderschutz als gemeinsame Verantwortung" und legte einen besonderen Fokus auf inklusive Ansätze und die Zusammenarbeit in Netzwerken.

Die Konferenz war bereits Wochen vor Ende der Anmeldefrist ausverkauft – ein Zeichen für ihre wachsende Bedeutung. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns eröffnete die Veranstaltung und betonte die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit, um Kinder wirksam zu schützen.

Prof. Dr. Heike Wiemert hielt einen Hauptvortrag zum Thema "Die Herausforderung inklusiven Kinderschutzes: Gemeinsame Verantwortung übernehmen – von der Theorie zur Praxis". Später referierte Jan Pöter über "Kinderschutz als gemeinsame Aufgabe – Netzwerke nach §9 LKSG NRW" und beleuchtete dabei die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Kooperation.

Am Nachmittag bot eine Informationsmesse den Fachkräften die Möglichkeit, sich auszutauschen und Kontakte zu vertiefen. Matthias Kossow, der Kinderschutzkoordinator der Stadt Lünen, hob hervor, dass sich die Konferenz seit ihrer Premiere 2023 zu einem festen jährlichen Terminkalender etabliert habe.

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Stadtvertreter bezeichneten das Treffen als einen wichtigen Schritt, um lokale Netzwerke zu stärken und die fachliche Praxis im Kinderschutz weiterzuentwickeln. Die Konferenz brachte Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen zusammen, um über bewährte Methoden und rechtliche Anforderungen zu diskutieren. Die Organisatoren sind überzeugt, dass die Veranstaltung durch kontinuierliche Zusammenarbeit und geteilte Verantwortung die Kinderschutzstrukturen in Lünen nachhaltig festigen wird.

Quelle