25 April 2026, 04:32

Mönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Mitbestimmung der Jugend

Balkendiagramm, das den Geschlechterfokus von Fördermitteln und Zuschüssen nach Geschlecht in 2020-2021 zeigt, mit getrennten Abschnitten für Fördermittel und Zuschüsse und normierten Haushaltsdaten.

Mönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Mitbestimmung der Jugend

Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche

Mönchengladbach hat einen neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche auf den Weg gebracht, um junge Menschen in der Stadt zu unterstützen. Die Initiative wurde im Kuhle 8 vorgestellt, einer bekannten Jugendwerkstatt, die bei der Berufsorientierung hilft. Laut Verantwortlichen soll der Plan zentrale Herausforderungen angehen – darunter den schwierigen Übergang von der Schule in den Beruf.

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Der Förderplan entstand in enger Abstimmung mit Jugendlichen, Partnern und Fachkräften aus der Kinder- und Jugendhilfe. Er ist kein starrer Masterplan, sondern ein flexibles Rahmenwerk, das sich an den tatsächlichen Bedürfnissen orientiert. Ziel ist ein demokratisches System, in dem Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

Im Mittelpunkt stehen vier Schwerpunkte: soziale Teilhabe, digitale Kompetenzen, MINT-Bildung sowie eine stärkere Vernetzung zwischen Schulen, Unternehmen und lokalen Initiativen. Jedes Projekt im Rahmen des Plans soll partizipativ gestaltet werden, damit Kinder und Jugendliche mitbestimmen können, wie Unterstützung aussehen soll. Die Themen spiegeln auch Alltagserfahrungen wider – etwa die Schwierigkeiten, nach der Ausbildung einen Job zu finden.

Bis 2030 will die Stadt messbare Erfolge vorweisen. Inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen", setzt der Ansatz auf ganzheitliche Förderung. Fachkräfte in der Jugendhilfe nutzen den Plan als gemeinsame Handlungsgrundlage, um ihre Arbeit besser zu koordinieren.

Der Förderplan definiert klare Prioritäten für die nächsten sechs Jahre. Fortschritte in Bildung, Beschäftigung und gesellschaftlichem Engagement werden systematisch erfasst. Bei Erfolg könnte das Modell Schule machen – und zeigen, wie andere Städte ihre jungen Einwohnerinnen und Einwohner besser unterstützen können.

Quelle