02 April 2026, 22:33

Duisburg feiert neue Bürger mit Musik, Bäumen und Nationalhymne

Plakat zum 70. Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen, umgeben von Text und Zahlen in einem Rahmen.

Duisburg feiert neue Bürger mit Musik, Bäumen und Nationalhymne

Duisburg begrüßte seine neuesten Bürger bei einer Feier in der Mercatorhalle

Am 6. November ehrte Duisburg seine neuesten Bürger in einer festlichen Zeremonie in der Mercatorhalle. Rund 250 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil, die an diejenigen erinnerte, die zwischen April und September die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatten. Das Programm umfasste Musik, Reden und eine symbolische Geste, um den Anlass zu würdigen.

Die nur auf Einladung zugängliche Feier begann mit musikalischen Darbietungen eines Streichquartetts der Duisburger Philharmoniker. Anschließend begrüßte Michael Rüscher, der Integrationsbeauftragte der Stadt, die Gäste im Namen von Oberbürgermeister Sören Link. Rüscher bezeichnete die Einbürgerung als ein "kraftvolles Bekenntnis zur Zugehörigkeit" zu Duisburg und seiner Gesellschaft.

Nach den Ansprachen wurden einige Teilnehmer besonders gewürdigt. Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen der deutschen Nationalhymne.

Am folgenden Tag pflanzte Oberbürgermeister Link in Duisburg-Friemersheim zwei Roteichen und legte damit den Grundstein für die erste "Einbürgerungsallee" der Stadt. Schüler der Dahlingstraße-Förderschule halfen bei der Pflanzaktion. Die Stadt kündigte an, künftig nach jeder Einbürgerungsfeier einen jungen Baum zu setzen, um an den Anlass zu erinnern.

Von Januar bis Mitte April 2025 erhielt eine Rekordzahl von 872 Personen die deutsche Staatsangehörigkeit in Duisburg. Die meisten der Neubürger stammen aus der Türkei, Bosnien und Serbien.

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Die Feierlichkeiten und die Initiative der "Einbürgerungsallee" unterstreichen Duisburgs Bemühungen, neue Mitbürger willkommen zu heißen. Mit jedem künftigen Anlass wird die Allee weiterwachsen und so ein dauerhaftes Symbol für gelungene Integration schaffen. Die Stadt bearbeitet weiterhin Einbürgerungsanträge – allein im frühen Jahr 2025 wurden bereits Hunderte genehmigt.

Quelle