11 February 2026, 05:29

Düsseldorf verschärft Sicherheitsregeln für den Karneval 2024

Ein geschmückter Faschingswagen mit Statuen und Blumen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pfählen und Drähten, mit dem Himmel darüber.

Düsseldorf verschärft Sicherheitsregeln für den Karneval 2024

Mehrere deutsche Städte verschärfen die Sicherheitsvorkehrungen für die diesjährigen Karnevalsfeiern. Zu den neuen Regeln gehören strengere Alkoholgrenzen für Minderjährige sowie ein Verbot von Glasbehältern entlang der Umzugsstrecken. Die Änderungen sollen vor allem junge Menschen während der Festlichkeiten schützen.

Die Stadt hat zudem spezielle Hilfsangebote für Betroffene eingerichtet, die Unterstützung benötigen.

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Das Glasverbot gilt im Umzugsbereich vom Kreisverkehr Homberger-/Ernst-Holla-Straße bis zum Ende der Route. Auch der Friedrich-Ebert-Platz fällt unter die Regelung. Damit folgt die Stadt dem Beispiel von mindestens sechs weiteren Städten wie Düsseldorf, Köln und Mainz, wo Glasbehälter bereits seit 2011 verboten sind.

Die Alkoholvorschriften werden in diesem Jahr konsequenter durchgesetzt: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen überhaupt keinen Alkohol trinken, während unter 18-Jährige keinen hochprozentigen Alkohol konsumieren dürfen. Mobile Teams werden im Einsatz sein, um junge Menschen mit Anzeichen übermäßigen Alkoholkonsums zu identifizieren.

Am Friedrich-Ebert-Platz wird ein zentrales "Jugendzelt" eingerichtet, in dem Betroffene Hilfe erhalten. Acht Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden ab 11 Uhr entlang der Umzugsstrecke im Einsatz sein, um jungen Besucherinnen und Besuchern sofortige Unterstützung und Beratung anzubieten.

Die Maßnahmen sind Teil umfassender Bemühungen, den Karneval sicher und für alle genießbar zu gestalten. Glasverbote und Alkoholbeschränkungen sind mittlerweile in vielen Städten wie Düsseldorf, Köln und Mainz üblich. Während der gesamten Veranstaltung stehen Hilfsangebote bereit, um jungen Menschen in Notlagen zu helfen.