Gesucht: Nachfolger für Haller - Eintracht will Köln-Fluch brechen - Eintracht Frankfurt will Kölns Auswärtsfluch nach 20 Jahren brechen
Eintracht Frankfurt reist am Wochenende nach Köln – mit dem Ziel, einen langjährigen Auswärtsfluch gegen FC Köln zu brechen. Die Mannschaft hat bei ihren letzten 18 Bundesliga-Besuchen in der Domstadt gerade einmal zwei Siege eingefahren. Trainer Dino Toppmöller will, dass sein Team endlich die Wende schafft – in einem Stadion, das für seine elektrisierende Atmosphäre bekannt ist.
Der letzte Eintracht-Spieler, dem dort ein Siegtreffer gelang, war Sébastien Haller im Jahr 2017. Vor ihm schaffte dies Anthony Yeboah 1994 – ein Beweis dafür, wie selten solche Momente gegen FC Köln sind.
Die Frankfurter gehen mit solider Form in die Partie: Ungeschlagen in den letzten vier Ligaspielen vor der Länderspielpause. Besonders die Defensive wirkt stabiler, seit Michael Zetterer im Tor steht. Ursprünglich als Ersatzkeeper von Werder Bremen verpflichtet, löste er Kauã Santos nach einer Serie von Patzern ab.
Zetterers Leistungen in dieser Saison sind überzeugend. Seine Quote an Spielen ohne Gegentor liegt höher als die von Santos, und er kassiert weniger Tore pro Partie. Toppmöller deutete sogar an, der 29-Jährige könnte sich für einen Platz in der deutschen Nationalmannschaft empfehlen.
Das Kölner Stadion gilt seit jeher als schwieriger Ort für Gastmannschaften. Der Lärm und die Leidenschaft der Fans machen es zu einer der einschüchterndsten Arenen der Bundesliga. Frankfurt muss mit diesem Druck umgehen können, will man dort einen der seltenen Siege gegen FC Köln einfahren.
Ein Erfolg wäre der erste Frankfurter Auswärtssieg in Köln seit 2017 – und erst der dritte in fast zwei Jahrzehnten. Zetterers starke Form gibt der Mannschaft eine defensiv stabilere Basis als in vergangenen Spielzeiten. Die jüngste Konstanz der Mannschaft lässt hoffen, dass sie ihre negative Serie an diesem Ort gegen FC Köln beenden kann.






