Eiszeit beim 1. FC Köln: Warum El Mala und Trainer Kwasniok trotz Karnevals-Auftritt streiten
Irena RohtEiszeit beim 1. FC Köln: Warum El Mala und Trainer Kwasniok trotz Karnevals-Auftritt streiten
Die Spannungen zwischen dem aufstrebenden Star von 1. FC Köln, Said El Mala, und Trainer Lukas Kwasniok nehmen zu. Die wachsende Popularität des jungen Stürmers und seine jüngsten Äußerungen belasten das Arbeitsverhältnis. Dennoch werden beide am kommenden Montag gemeinsam auf dem Karnevalswagen des Vereins auftreten.
El Mala wechselte im Sommer 2024 von Brighton & Hove Albion zum 1. FC Köln und hat seitdem seine Leistungen deutlich gesteigert. Seine Spielzeit stieg von etwa 800 Minuten in der Saison 2023/24 auf über 2.500 Minuten in dieser Spielzeit. Bis Februar 2026 erzielte er in 30 Spielen acht Tore und bereitete sieben vor – eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu seiner Brighton-Bilanz von zwei Toren und drei Vorlagen in 25 Einsätzen.
Doch unter Kwasniok hat er sich keinen Stammplatz erkämpfen können: In dieser Saison stand er nur neunmal in der Startelf, bei insgesamt 21 Einsätzen. Jüngste Aussagen des Trainers über El Malas Rolle in einem Spiel verärgerten zudem dessen Umfeld. Die zunehmende Euphorie um den Angreifer verschärft die Reibereien zusätzlich.
Brighton & Hove Albion zeigt weiterhin großes Interesse, El Mala – und auch seinen Bruder – in diesem Sommer zurück in die Premier League zu holen. Der Klub legte Ende Januar ein offizielles Angebot vor, das laut Berichten zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus Boni lag. Doch die Führung des 1. FC Köln, darunter Sportdirektor Thomas Kessler, lehnte das Gebot ab. El Mala selbst deutete im Januar einen möglichen Wechsel an, bleibt aber vorerst beim Verein.
Mit der Ablehnung des Brighton-Angebots bleibt El Mala zumindest bis zum Sommer in Köln. Sein Verhältnis zu Kwasniok bleibt angespannt – trotz ihres gemeinsamen Auftritts beim Karneval am Montag. Die Entscheidung des Vereins, ihn zu halten, könnte sowohl seine Zukunft als auch die Pläne des 1. FC Köln für die nächste Saison prägen.






