Extremwetter zerstört Kürbisse: Britische Bauern kämpfen um Halloween-Spaß
Irena RohtExtremwetter zerstört Kürbisse: Britische Bauern kämpfen um Halloween-Spaß
In diesem Halloween stehen Bauernhöfe und Zoos in Großbritannien vor ungewöhnlichen Herausforderungen – Schuld ist das Extremwetter. Heftige Regenfälle und sommerliche Hitzewellen haben die Kürbisernte durcheinandergebracht und manche Felder in schlammige Brachlandschaften verwandelt. Dennoch bieten Attraktionen wie der Cammas Hall Farm in Essex ihren Besuchern gruselig-schönen Spaß – etwa mit einem riesigen, ausbrechenden "Pumpcano" und interaktiven Halloween-Figuren.
Die britische Kürbisernte ist in diesem Jahr wegen des glühend heißen Sommers wochenlang früher gereift als üblich. Doch auf die vorzeitige Ernte folgten seit August unablässige Regenfälle, durch die viele Kürbisse auf den Feldern verrotteten. Landwirte sprechen angesichts der Verluste mittlerweile von "Feldern des Schreckens".
Trotz der Widrigkeiten bleibt der Cammas Hall Farm in Essex ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Mit über 50 Kürbissorten ist der Eintritt zudem nur halb so teuer wie im bekannten Tulleys Farm. Besucher können gruselige Tunnel erkunden, auf Halloween-Figuren treffen und den einzigen riesigen "Pumpcano" der Welt erleben – eine explodierende Kürbis-Vulkan-Attraktion.
Unterdessen feierte im Zoo Magdeburg in Deutschland ein Tigerbaby ein frühes Halloween: Es jagte nach Leckerlis, die in einem Kürbis versteckt waren. Nach den Kürbisschnitz-Events am kommenden Wochenende sollen die übrig gebliebenen Kürbisse an die Tiere des Zoos verfüttert werden.
Die extremen Wetterbedingungen haben britische Landwirte mit einer kleineren Kürbisernte als sonst zurückgelassen. Doch die Attraktionen passen sich an: Während der Cammas Hall Farm weiterhin mit einzigartigen Halloween-Erlebnissen Besucher anlockt, integrieren Zoos wie Magdeburg die Kürbisse in Beschäftigungsprogramme für die Tiere – und sorgen so dafür, dass der herbstliche Spaß nicht zu kurz kommt.






