Frau verliert 10.000 Euro an falschen Nico Santos – Betrüger täuscht Liebe vor
Nikolaus SchleichFrau verliert 10.000 Euro an falschen Nico Santos – Betrüger täuscht Liebe vor
36-Jährige aus Halver verliert 10.000 Euro an Betrüger, der sich als Popstar Nico Santos ausgab
Eine 36-jährige Frau aus Halver ist auf einen Betrüger hereingefallen, der sich als der Popstar Nico Santos ausgab, und hat dabei rund 10.000 Euro verloren. Über drei Jahre hinweg überzeugte der Hochstapler sie von seiner Liebe – während er sie immer wieder um Geld bat. Nun ermittelt die Polizei und warnt vor ähnlichen Maschen.
Der Betrug begann, als der Mann die Frau erstmals über Facebook kontaktierte. Er gab sich als Nico Santos aus und verlagerte die Gespräche schnell auf den Messenger-Dienst Signal. Jahre lang schickte er ihr täglich Nachrichten voller Liebesbekundungen und Versprechungen einer gemeinsamen Zukunft.
Nach und nach bat er sie um Geld, meist in kleinen Beträgen von einigen hundert Euro. Er erfand Geschichten über Notfälle oder Projekte und überredete sie, Gutscheincodes zu kaufen und zu übersenden. Als sie die Wahrheit erkannte, hatte sie bereits fast 10.000 Euro überwiesen.
Dieser Fall folgt einem Muster, das auch anderswo in Deutschland zu beobachten ist. Im Raum München wurde ein älterer Mann von Betrügern, die sich als Arzt ausgaben, der einen Krebspatienten behandelt, um Gold im sechsstelligen Bereich gebracht. Ein weiteres Opfer wurde von einer Person getäuscht, die sich als Polizistin ausgab und für eine erfundene Ermittlung Wertgegenstände forderte.
Die Behörden haben den Betrug nun aufgedeckt und ein Strafverfahren eingeleitet. Sie rufen die Bevölkerung zur Vorsicht auf, insbesondere bei Kontaktaufnahmen durch Unbekannte im Internet – vor allem, wenn es um Geld geht.
Der Fall der Frau zeigt, wie Betrüger über lange Zeit Vertrauen aufbauen, bevor sie ihr Opfer um Geld bringen. Die Polizei bestätigte, dass sie aktiv Ermittlungen führt und Hinweisen nachgeht. Gleichzeitig wird die Bevölkerung weiterhin aufgefordert, Identitäten zu überprüfen und keine Zahlungen an nicht bestätigte Kontakte zu leisten.






