"Friedensnägel"-Aktion bringt über 10.000 Euro für Bergisches Museum und Ukraine-Hilfe
Irena Roht"Friedensnägel"-Aktion bringt über 10.000 Euro für Bergisches Museum und Ukraine-Hilfe
Lokale Museumskampagne: "Friedensnägel" schmieden bringt über 10.000 Euro für den guten Zweck
Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe hat mit seiner Aktion "Schmieden für den Frieden" traditionelles Schmiedehandwerk mit Spendensammeln für humanitäre Zwecke verbunden – und dabei mehr als 10.000 Euro eingenommen.
Im Rahmen des Projekts fertigten Handwerker 25 Zentimeter lange Nägel nach klassischer Schmiedekunst an. Besucher erhielten gegen eine Spende einen dieser "Friedensnägel", wobei der gesamte Erlös zu gleichen Teilen zwei Zwecken zugutekommt: Die eine Hälfte fließt in inklusive Bildungsprogramme des Bergischen Museums, die andere unterstützt humanitäre Hilfsprojekte in Butscha, Ukraine.
Die Bethe-Stiftung steigerte die Spendensumme zusätzlich, indem sie jeden Betrag verdoppelte. Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Stiftung, betonte, man wolle bürgerschaftliches Engagement auf praktische Weise fördern. Museumsdirektorin Sandra Brauer hob hervor, wie die Kampagne handwerkliche Tradition mit sozialer Verantwortung verband.
Arne Meinhardt, der die Partnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Butscha koordiniert, unterstrich, wie sehr die Solidarität der Stadt die Menschen in der ukrainischen Partnerstadt berühre. Willi Carl, Vorsitzender des Museums-Fördervereins, dankte den Besuchern für ihre großzügige Unterstützung während der Aktion.
Die Initiative "Schmieden für den Frieden" ist nach einer erfolgreichen Bilanz von 10.080 Euro nun abgeschlossen. Die Gelder kommen direkt lokalen Museumsprojekten und Hilfsmaßnahmen in der Ukraine zugute. Über ähnliche internationale Metallverarbeitungsprojekte für den Frieden lagen keine Informationen vor.






