21 April 2026, 02:26

Großübung am Schulzentrum Vogelsang testet Katastrophenmanagement unter Realbedingungen

Metallischer Verbandkasten mit der Aufschrift "Verbandmaterial für Gasopfer nur" auf schwarzem Hintergrund.

Großübung am Schulzentrum Vogelsang testet Katastrophenmanagement unter Realbedingungen

Großübung am Schulzentrum Vogelsang: Einsatzkräfte testen Katastrophenmanagement

Diese Woche fand am Schulzentrum Vogelsang eine großangelegte Notfallübung statt. Mehrere Hilfsorganisationen, Feuerwehrkräfte und 88 Einsatzkräfte probten die Bewältigung eines schweren Zwischenfalls. Das Szenario simulierte einen Chemieunfall, bei dem während der Schulzeit etwa 30 Schüler betroffen waren.

Die Übung begann mit der Ausrufung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) aufgrund der hohen Opferzahl. Die Einsatzkräfte richteten umgehend eine Behandlungsstation 50 (BHP-50) ein, die mindestens 50 Patienten pro Stunde versorgen kann. Die Einheit ist zudem in der Lage, vier bis acht Stunden eigenständig – ohne externe Unterstützung – zu operieren.

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Beteiligt waren das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Malteser Hilfsdienst, die Johanniter-Unfall-Hilfe sowie die Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Die Teams arbeiteten Hand in Hand, um Verletzungen zu bewerten und eine systematische Triage durchzuführen, um die medizinische Versorgung nach Dringlichkeit zu priorisieren. Die Patienten wurden je nach Schwere ihrer Verletzungen eingestuft, bevor sie behandelt wurden.

Im Mittelpunkt der Übung standen die Erprobung der Kommunikation, die Abstimmung zwischen den Behörden und die medizinischen Notfallprozeduren. Die Organisatoren lobten im Nachgang die Effizienz des Einsatzes und betonten die reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Die Übung zeigte, wie Rettungskräfte Großschadenslagen in einer Schulumgebung bewältigen. Sowohl die BHP-50-Einheit als auch das Triage-System bewährten sich unter Druck. Die Organisatoren bestätigten, dass die Übung ihre Ziele erreichte: die Verbesserung der behördenübergreifenden Einsatzkoordination und der Patientenversorgung.

Quelle