07 March 2026, 14:31

Hunderte protestieren in Ahaus gegen geplante Atommüll-Transporte mit 42 Castor-Behältern

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält Schilder und Fahnen und demonstriert gegen Atomkraft in Deutschland, mit Fahrzeugen, Gebäuden, Laternenmasten, Bäumen und einem Tor im Hintergrund.

Neuer Protest gegen Castor-Transport von Atommüll in Ahaus - Hunderte protestieren in Ahaus gegen geplante Atommüll-Transporte mit 42 Castor-Behältern

Hunderte Demonstranten versammelten sich am Wochenende in Ahaus, um gegen geplante Transporte von Atommüll zu protestieren. Die Kundgebung richtete sich gegen Vorhaben, 42 Castor-Behälter von drei deutschen Forschungsstandorten zu einem Zwischenlager zu bringen. Die Organisatoren warnten, dass der erste Transport noch vor Ende März beginnen könnte.

Rund 450 Menschen nahmen an der Demonstration teil, die von 58 Gruppen unterstützt wurde – darunter Klimainitiativen, Kirchen, politische Parteien und Anti-Atomkraft-Kampagnen. Im Mittelpunkt stand der geplante Abtransport radioaktiver Abfälle aus dem Forschungszentrum Jülich sowie kleinere Mengen aus Garching und Berlin.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Abfälle bestehen aus 34 Behältern aus Jülich und jeweils vier aus den beiden anderen Standorten. Alle sollen ins Zwischenlager Ahaus gebracht werden. Aktivisten kritisierten das Fehlen einer dauerhaften Lösung für die Endlagerung und bezeichneten die wiederholten Verlegungen zwischen provisorischen Lagern als unnötig und riskant.

Die Besorgnis wuchs, nachdem Berichte nahelegten, dass der erste Transport aus Jülich bereits vor dem 26. März starten könnte. Die Demonstranten forderten einen Stopp der Transporte und argumentierten, dass die ständige Verbringung der Abfälle ohne ein Endlager vermeidbare Gefahren schaffe.

Die Kundgebung unterstrich den anhaltenden Widerstand gegen die deutsche Atommüllpolitik. Mit 42 Castor-Behältern, die zur Verlegung anstehen, bestehen die Aktivisten auf klarere langfristige Pläne, bevor weitere Transporte stattfinden. Die Behörden haben bisher keinen genauen Zeitplan für die Transporte bestätigt.

Quelle