29 April 2026, 10:59

Ibbenbüren revolutioniert seine Beschaffung mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung

Holzbank mit einer Plakette, auf der "Materialien gespendet von Charles & Ann Schwabach 2017: Ein toller Ort" steht, vor einem Hintergrund aus üppigen grünen Pflanzen.

Ibbenbüren revolutioniert seine Beschaffung mit Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung

Ibbenbüren setzt auf nachhaltige und sozial verantwortliche Beschaffung

Ibbenbüren unternimmt Schritte, um seine Beschaffungsprozesse nachhaltiger und sozial verantwortlicher zu gestalten. Hendro Prabowo, der in der Stadtverwaltung für nachhaltige Beschaffung zuständig ist, treibt Veränderungen voran, bei denen Umwelt- und Ethikaspekte in jede Kaufentscheidung einfließen. Die Initiative orientiert sich an globalen Nachhaltigkeitszielen und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Handeln der Stadt zukunftsweisend bleibt.

Prabowos Ansatz sieht vor, dass vor jedem Einkauf mehrere Faktoren geprüft werden. Dazu zählen die Lebensdauer von Produkten, der Ressourcenverbrauch, der CO₂-Ausstoß sowie die Arbeitsbedingungen – alles Kriterien, die in den Auswahlprozess einfließen. Auf diese Weise stellt die Stadt sicher, dass ihre Ausgaben sowohl ökologische als auch soziale Verantwortung tragen.

Die Stadt hat diese Strategie bereits in die Praxis umgesetzt: In mehreren Ausschreibungen sind Nachhaltigkeit und Fairness mittlerweile zentrale Bewertungskriterien, weitere folgen. Um die Maßnahmen zu stärken, fand kürzlich eine interne Schulung für das Beschaffungsteam und die Fachbereichsleitungen statt.

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Dr. Krishan Gairola, Experte der corsus GmbH, leitete den Workshop und gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern praxisnahe Hinweise zu nachhaltigen Beschaffungsmethoden. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer betonte die Bedeutung dieser Schritte und verwies auf ihren Beitrag zu Ziel 12 der UN-Nachhaltigkeitsziele, das sich auf verantwortungsvollen Konsum und nachhaltige Produktion konzentriert.

Gefördert wird das Projekt aus verschiedenen Quellen, darunter das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie Engagement Global.

Die Anpassungen in Ibbenbürens Beschaffungspolitik spiegeln ein umfassendes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit wider. Durch die Verankerung ökologischer und sozialer Kriterien in Einkaufsentscheidungen will die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen. Gleichzeitig unterstützt die Initiative globale Bestrebungen, verantwortungsvollen Konsum und faire Produktionsbedingungen zu fördern.

Quelle