Jens Castrop droht dreimonatige Sperre vor der Weltmeisterschaft
Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Jens Castrop droht nach einer roten Karte in einem aktuellen Bundesliga-Spiel eine dreimonatige Sperre. Der deutsch-koreanische Spieler räumte ein, dass sein Foul an Saël Kumbedi vom FC Bayern München ein Fehler war, besteht jedoch darauf, dass die Strafe unverhältnismäßig hart ausfiel. Angesichts der bevorstehenden Weltmeisterschaft gerät seine Disziplin nun in den Fokus – Koreas Kader wird am 16. Mai bekannt gegeben.
Castrop sah während des Duells zwischen Mönchengladbach und Bayern München nach einem groben Foul an Kumbedi die direkte Rote Karte, was automatisch eine dreispielige Sperre nach sich zieht. Zwar übernahm der 25-Jährige die Verantwortung für das Tackling, doch hält er die Entscheidung für überzogen.
Dieser Vorfall reiht sich in Castrops Disziplinärakte ein: Allein in der vergangenen Saison kassierte er in 25 Ligaeinsätzen elf gelbe Karten. Trotz dieser Probleme hat er sich seit seinem Debüt im vergangenen Herbst als Stammspieler in der koreanischen Nationalmannschaft etabliert und bisher fünf Länderspiele bestritten.
Da Korea seinen WM-Kader Mitte Mai benennen wird, gilt Castrops Nominierung als wahrscheinlich. Er versprach, künftig solche Situationen zu vermeiden, die seine Teilnahme am Turnier gefährden könnten. Sein Ziel bleibt es, seiner Mannschaft auf der größten Fußballbühne der Welt zum Erfolg zu verhelfen.
Aufgrund der Sperre wird Castrop drei Bundesliga-Partien verpassen. Zwar scheint seine Berufung in den WM-Kader Koreas gesichert, doch könnten seine früheren Disziplinprobleme Bedenken wecken. Der Mittelfeldspieler betonte, künftig keine unnötigen Risiken einzugehen, um im Nationaltrikot seinen Beitrag zu leisten.






